Benefits GotBag

Hey. Offenbar hat sich erst kürzlich herausgestellt, dass GotBag leider nicht so nachhaltig ist, wie ursprünglich angegeben. Vielleicht überprüft ihr das nochmal, Greenwashing wollt ihr bestimmt nicht unterstützen. :frowning:

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Hey @kadow.lucie hab hier noch ein wenig Kontext:

https://www.zeit.de/green/2022-06/got-bag-greenwashing-plastikmuell-meer-recycling-nachhaltigkeit/seite-3

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@greenhumblekind Hey Danke für die Artikel zum Thema. Leider wird darin eben auch noch einmal deutlich, dass der angebliche impact auf die Rettung der Meere gegen Null geht. Erfundene Zahlen, Reparaturservices, die es gar nicht gibt… Alles nicht cool und definitiv nicht nachhaltig.

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Da lob ich mir meinen Eastpak. Seit über 22 Jahren im Einsatz :sweat_smile: Einmal war der Reißverschluss defekt und wurde von Eastpak kostenlos repariert. Dagegen ist GotBag wirklich nur Müll und nicht nachhaltig. Aber Eastpak ist halt nicht mehr hip.

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Ah, die 90er sind doch längst zurück :grin:

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Hallo in die Runde,

danke @kadow.lucie, dass du auf das Thema aufmerksam gemacht hast! :blush:

Mit unserem Benefits Angebot wollen wir euch ein Angebot für nachhaltigeren Konsum machen. Selbstverständlich prüfen wir die Unternehmen, die wir euch empfehlen auf zahlreiche Kriterien. Zentrale Komponenten dabei sind Impact und Transparenz.

GotBag entfernt Plastik auf den Meeren und stellt unter Anderem mit diesem Material Rucksäcke her. Diese Tatsache haben wir überprüfen können und festgehalten, dass sie eine sehr gute Alternative zu konventionell gefertigten Produkten darstellen. Dass der (teilweise) angegebene Anteil nicht korrekt ist, war uns nicht bekannt und ging aus keinen uns zur Verfügung stehenden Inhalten hervor. Wir bedauern, dass GotBag darüber teilweise falsche Angaben gemacht hat und Verbraucher*innen so einen falschen Eindruck erhalten konnten.

Die Aufarbeitung der ganzen Sachen empfinden wir aber sehr sauber und ehrlich. Nachhaltige Brands stehen unter einem großen Druck, gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu sein und aus dem Meer der vielen Nachhaltigkeitsbotschaften großer Konzerne, die massiv Greenwashing betreiben hervorzustechen. Natürlich war es falsch von GotBag, diesem Druck nachzugeben. Wir halten trotzdem an unserem Ziel fest: Marken, die eine gute Absicht verfolgen eine Bühne zu bieten und euch gute Alternativen vorzustellen. Mit der neuen, transparenten Kommunikation durchläuft GotBag unseren Prozess problemlos, auch wenn Anteil an Meeresplastik in manchen Produkten geringer ist.
Deshalb werden wir die Marke erst einmal in unseren Benefits lassen und setzen darauf, dass die zukünftige Kommunikation so transparent wie der Umgang mit diesem Fehler stattfinden wird. Wir bleiben mit GotBag im Austausch und behalten alle weiteren Entwicklungen im Auge.

Wir freuen uns, dass ihr euch darüber austauscht und nehmen eure Argumente natürlich wahr.

Liebe Grüße, Louisa :wave:

Vereinfacht gesagt: Die Verbraucher wurden belogen und somit vorsätzlich getäuscht, oder?

Hätte man da von Anfang an die Wahrheit gesagt, wäre das nie ein Problem geworden.

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Das ist eigentlich das traurigste daran. Man hätte einfach ehrlich sagen können: 60%, wir arbeiten Richtung 100% und viele hätten es wsl trotzdem gekauft. (Vor allem vor 2-3 Jahren)

Finde, dass der Fall tatsächlich nicht ganz das Ausmaß eines Kliemanns hat, aber trotzdem ein deutliches „Geschmäckle“ hat :confused:

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Ich find eure Antwort ehrlich ziemlich unbefriedigend @Louisa. Egal wie du es beschreiben willst, am Ende bleibt es das was es ist: Betrug
Passend dazu kam heute der Tomorrow-Newsletter: „So erkennst du Greenwashing“ :rofl:
Wenn das kein schlechter Scherz sein soll:)

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Da würde ich zustimmen. Transparent sein und nichts beschönigen gehört für mich genau so dazu wie nachhaltig sein. Wenn die Macher bei dem Thema “nicht die ganze Wahrheit” gesagt haben, tun sie das in anderen Bereichen?

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