Das kostenlose Konto verlässt uns

Vielleicht kann ich hier was beitragen. Ich habe es bei der Zero-Umstellung drauf ankommen lassen und diese immer wieder abgelehnt. Bei jedem Öffnen der App kam direkt die vollflächige Seite mit der Info zur Umstellung. Es gab dabei 3 Optionen:

  1. Umstellung aufs neue Zero akzeptieren
  2. In anderes Kontomodell wechseln
  3. Oben rechts das Fenster mit einem X schließen.

Ich habe entsprechend immer die 3. Option verwendet und bin dann normal im Konto gewesen. Nachdem die Frist für die Umstellung abgelaufen war, gab es Option 3 einfach nicht mehr. Ohne mich also zwischen 1 und 2 zu entscheiden, kam ich nicht mehr in mein Konto.
So ähnlch kann ich mir das hier auch gut vorstellen.

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Das schreibt Louisa:

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Der Beitrag von @Louisa widerspricht sich selbst:
„Dieser Dialog wird dann nicht mehr über ein „X“ zu schließen sein. Bis du diese Frage beantwortet hast, wirst du die App also nicht wie gewohnt nutzen können.“ und weiter
„Solltest du den Wechsel zu einem kostenpflichtigen Kontomodell zu diesem Zeitpunkt nicht vornehmen wollen, kannst du die App bis auf Weiteres wie gewohnt nutzen.“
Ja was jetzt, kann man die App (und damit den Zugriff auf das Konto) ohne Zustimmung auf ein kostenpflichtiges Kontomodell noch nutzen oder nicht?
Der letzte Satz mit dem Kündigungsvorbehalt liest sich dann wieder so als ob der Zugriff auf das Konto zunächst weiter bestehen bleibt.

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DKB zieht nach:

Naja, wobei man sagen muss, dass sie ab 700 Euro Eingang noch kostenlos sind und das auch bei einem Partnerkonto. Gut, bald hat man gar keine Karte mehr, was natürlich schon ein bisschen schwierig wird.

Wir sind seit mehr als 10 Jahren mit unserem Hauptkonto bei der DKB und sie haben natürlich immer mehr Service abgebaut. Jetzt bieten sie natürlich auch nicht mehr viel, aber leider noch immer mehr, als wenn wir unsere Hauptkonto zu Tomorrow verlegen würden. Ein gemeinsames Konto gibt es ja auch nicht wirklich bei Tomorrow. Jedenfalls nicht wie bei anderen Banken. Tomorrow richtet sich dabei wohl eher an junge Paare und vllt sogar WGs, aber für Ehepaare ohne Gütertrennung macht es doch wenig Sinn. Und dann kostet es ja unabhängig vom Eingang auch mindestens 10 Euro.

Also wenn Tomorrow ein richtiges gemeinsames Konto hätte und bei einem regelmäßigen Geldeingang einen guten Preis bieten würde. (Es müsste ja nicht kostenlos sein, aber weniger als 120 Euro im Jahr wären schon schön, wenn man mit 2 Personen jeden Monat eine ganz gute Summe auf das Konto bringt.) Das, plus ein Dispo und wir würden Ciao DKB und Hallo Tomorrow sagen.

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Und ist es nicht so, dass sich für Bestandskunden erstmal nix ändert? Und die Visa Debit bleibt ja kostenlos…nur die EC Karte wird kostenpflichtig.

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Hallo alle miteinander.
Ich hab das alles hier mitverfolgt und zähle mich zu der gefühlten Mehrheit der Poster hier, die durchaus einsieht, dass man für ein ethisches Konto was zahlen muss, damit es langfristig funktioniert, aber die durch die Art und Weise wie das nun umgesetzt und kommuniziert wird, etwas irritiert ist.
Aber ohne jetzt alles wiederholen zu wollen, was dazu bereits gesagt wurde, wollte ich mal bereden, ob ich der einzige bin, der auch aus verkaufstechnischer Sicht nicht nachvollziehen kann, was einem jetzt angeboten wird.

Ich weiß nicht, ob sich Tomorrow bewusst ist, dass die Umstellung in der aktuellen Form ein doppelter Upsell und somit doppelt schwer für jene zu schlucken ist, die einigermaßen zufrieden mit dem Umfang des Free Kontos sind. Denn nicht nur muss man jetzt etwas zahlen um dabei zu bleiben, sondern man muss zahlen UND kriegt gleichzeitig viel weniger dafür (Now Tarif), ODER man wird dazu genötigt deutlich mehr zu zahlen UND bekommt dann lauter ach so tolle Konditionen, die man nicht will (extra Pockets, Shared Account, noch mehr Abhebungen, etc, im Change Tarif).
Das klingt vielleicht banal, aber aus psychologischer und rationaler Sicht macht es das ganze deutlich unattraktiver.
Wenn es geheißen hätte, führe den Free Account als „Legacy Account“ für 5 oder 5,50€ einfach weiter, dann hätte ich es schade gefunden, aber es einfach gemacht, weil ich mich dann auch besser fühle es mitzufinanzieren (und einen sogar exklusiven Earl-Adapter Account zu haben) und fertig - sonst ändert sich ja nichts. Aber so muss man jetzt was zahlen UND etwas nehmen, dass man wahrscheinlich gar nicht will (sonst hätte man schon gewechselt).

Und ja, ich weiß, dass Change sowieso mit 4,90€ im ersten Jahr billiger ist, aber ich bin allergisch auf solche zeitlich begrenzten Lockangebote( bei denen ich in diesem Fall auch noch das Gefühl habe zu zahlen und trotzdem Tomorrow zu schaden, weil es ja hieß, die Normalpreise sind schon so knapp kalkuliert). So hab ich das Gefühl, dass hier sehr unprofessionell undurchplant eine Notbremse gezogen wurde, um uns alle Schmarotzer loszuwerden, anstatt dass sich Mühe gemacht wurde ein Angebot zu überlegen, zu schnüren und auszuformulieren, dass einem als Kunden und Anbieter ein gutes Gefühl gibt.

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Ich fasse noch einmal kurz zusammen, was Tomorrow dazu gesagt hat. (Natürlich weiß man, dass es sich um eine „doppelte“ Preiserhöhung handelt, wie du es ausdrückst.)

Das Free-Konto hat aktuell drei kostenlose Abhebungen. Abhebungen sind der Kostentreiber schlechthin. Wichtiges Ziel war es, auch das Einstiegskonto als solches kostendeckend aufzustellen. Erst der Verzicht auf die Einzahlungen hat es erlaubt, den Einstiegspreis für Now dort zu setzten, wo er ist, bei 3 Euro.

Willst du nun einen Preis von ca. 5 Euro erreichen, klappt das schlechterdings nicht kostendeckend, sofern Kund:innen die 3 inklusiven Abhebungen von Free auch wirklich nutzen. Was wir wissen ist, dass Tomorrow den Fehlbetrag pro Free-Konto mit 5 bis 7 Euro angibt, je nach Kontonutzung. Mit der Info, dass Now kostendeckend geplant ist und dass Bargeldabhebungen etwas weniger als 2 Euro kosten, kann man sich selbst auswürfeln, wie in etwa die Preise zustandekommen.

So verlockend ein „Legacy-Account“ natürlich ist, er würde das Ziel, jedes Kontomodell für sich kostendeckend zu führen, nicht ermöglichen.

Ich ermutige alle, sich aus der Psychologie-Wolke wolkiger Werbelyrik zu befreien, und schlicht die persönlichen Jahresgebühren zu errechnen. So, wie die Stiftung Warentest einen Modellkunden zum Kontovergleich nutzt. Tabula rasa, und Rechenschieber raus, quasi.

Ich selbst nutze keine Pockets, und hebe maximal alle zwei Monate Bargeld ab. Das geteilte Konto brauche ich ebenfalls nicht. 3 × 12 + 2 × 6 = 48 Euro. (Dein Legacy-Account wären: 5 × 12 = 60.)

Für mich persönlich wäre bereits dein Legacy-Account also überdimensioniert. Jetzt würde ich die 60 Euro im Jahr zahlen. Aber so aus „psychologischer" Perspektive ist mir eine Preiserhöhung um 48 Euro dann doch lieber als eine um 60. :slight_smile:

Ich weiß, es kostet etwas Überwindung, aus der Paketpreis-Komfortzone herauszukommen. Geht mir auch so.

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Die Rechnung kenne ich, aber ich weiß nicht ganz, wie das alles zusammen passen kann. Gab es nicht auch die Aussage, dass die Tarife sich nicht quer finanzieren sollen, und das in der aktuellen Form auch nicht tun? Das heißt dann, dass Change mit 7€ und 5 kostenlosen Abhebungen auch auf null kommt. Das wiederum wäre doch nur möglich, wenn 5 Abhebungen zu 5€ Aufpreis (also je 1€) doch möglich wären, oder viele Leute, die das Limit nicht ausreizen, die wenigen Leute welche 5 mal abheben und das Limit ausreizen subventionieren (was wiederum heißen würde, dass zusätzliche Tarifabstufungen für sparsame Kunden fairer wären).

Die Aussagen seitens Tomorrow zu den Kosten, die mir bekannt sind, geben mir nur den Eindruck, dass das alles teuer ist, eigentlich so teuer, dass das ohnehin keinen Sinn ergibt, was mich stutzig macht. Wenn das wirklich die reinen Kontokosten sind, dann trägt sich das ja erst wieder nicht, weil wie finanzieren sich dann die Mitarbeiter, Lizenzen, etc. Wenn die schon gegengerechnet sind, was ist dann der Profit? Sind die Crowdfundings gegengerechnet? Oder die Gewinne durch die Einlagen (ich meine gelesen zu haben, dass Tomorrow entscheidet, was mit den Einlagen geschieht und die Gewinne behält(?), was mich überrascht hat, da ich dachte das ist das Geschäft von Solaris, nur eben zweckgebunden). Und in dem Fall müsste die Schwankungsbreite der Kosten pro Konto ja riesig sein, je nachdem wie viele Einlagen pro Konto und Funding pro Tomorrow-Mitglied getätigt wurden. Da kommt mir die Schwankung 5-7€ sehr arbiträr vor. Und nach all den Kommunikations-Hickups finde ich diese Zahlen ohne Kontext eher potenziell irreführend als transparent.

Aber all das Mutmaßen hilft am Ende auch nicht weiter, das sehe ich auch so. @Frnk , deine Beiträge haben mir hier sehr geholfen, das ganze etwas gelassener zu sehen, vor allem jene, wo du vorrechnest, dass Tomorrow verglichen zu anderen ethischen Banken immer noch gut abschneidet (wenn einem egal ist, dass Tomorrow keine vollwertige Bank ist, aber dafür ne nette App hat). Der Trick mit der Kreditkarte zum Geldabheben war auch interessant. Grundsätzlich bin ich ja hier, weil ich Banking-Lösungen suche, durch deren Inanspruchnahme ich möglichst wenig Schaden mit meinen Einlagen anrichte und idealerweise auch noch eine gute Sache unterstütze. Ich finde es etwas schade, dass Tomorrow es immer weniger schafft mich, als jemanden der wie gesagt ja durchaus bereit ist etwas zu bezahlen, zu überzeugen. Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass ich unbedingt ein Opfer einer " Psychologie-Wolke wolkiger Werbelyrik" sein muss, um mir da etwas mehr zu wünschen. Aber es gibt schlimmeres, dann nimmt man eben kleine Einschränkungen hin und wartet darauf bei erster Möglichkeit zu einer anderen Bank zu wechseln (Triodos wirkt ziemlich nett, aber die gibt es bei mir leider nicht…). Oder Tomorrow liefert in Zukunft etwas mehr ab (was sowieso sein muss, bei ausschließlich zahlenden Kunden).
Die Hoffnung stirbt zuletzt :slight_smile:

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Die teuren Tarife sind bestimmt so konstruiert, dass nicht das gesamte Inklusivvolumen von jeder und jedem genutzt wird. Zero hat unbegrenzte Abhebungen! Wer’s drauf anlegt, kann dadurch zum Kostenproblem für Tomorrow werden.

Tomorrow schreibt: „Unsere Kosten für die aktuell für euch kostenlosen Konten betragen 5 bis 7 Euro je Konto und je Monat. Wir zahlen also drauf.“ Ich gehe davon aus, dass „Unsere Kosten“ nicht nur Fremdkosten sind, sondern dass das eine betriebswirtschaftliche Gesamtbetrachtung ist. Tomorrow würde sich selbst die Kosten ja schönrechnen, wenn hier nicht Lohn, Produktentwicklung usw. mit einbezogen wäre. Tomorrow schreibt zum Beispiel im Nachhaltigkeitsbericht 2021, dass Bankingkosten 26 % der Ausgaben betragen, und Personalkosten 31 %.

Crowdfundings sind schlicht Risikokapital, wieso müsste man das gegenrechnen? Das ist ja ein wie ein Kredit, es entstehen am Ende der Laufzeit sogar die Kosten für die Zinsen. Solaris gibt Negativzinsen weiter, also nehme ich an, dass die Partner auch an den Einlagenzinsen partizipieren. Die Bonds sind sicher nicht so ertragreich, die sind ja alle in der extremen Niedrigzinsphase erworben worden. Da war man ja schon froh, wenn man billiger als bei der Zentralbank Geld parken konnte.

Echte Transparenz bei den Preisen ist sicher tricky, auch weil andere Solaris-Partner sicher gerne wüssten, zu welchem Tarif man die Banking-Leistungen einkauft.

Also wenn es wirklich hauptsächlich an den Abhebungen liegt, dann gehöre ich nicht zu denen, die Tomorrow viele
Kosten verursacht. Ich habe noch NIE Geld abhoben und werde es wohl auch nicht tun. Da wünschte ich mir doch dann einen Kontomodell, das ohne Abhebungen auskommt und dann billiger ist.

Was zahlt Tomorrow dann bei meine Free Konto drauf? 5 Euro? Und bei jemandem der 3 mal im Monat Geld abhebt 7 Euro? Ich dachte Abhebungen wäre so teurer? Aber nach der Rechnung kosten 3 Abhebungen 2 Euro.

Ein flexibles Preismodell das sich nach den Bedürfnissen der Kunden orientiert, wäre wünschenswert. Ich persönlich brauche keine Abhebungen und mir würden auch 2 Pokets reichen. Ich hätte hingegen gerne ein richtiges gemeinsames Konto, sprich einfach einen zweiten Zugang und eine zweite Karte und nicht diese Sache mit 2 Personen und 3 Konten. Und dann bitte das noch mit einem transparenten Preis ohne versteckte Kosten, wie momentan.

Klar das würde ein bisschen Entwicklung in Anspruch nehmen, aber dann würde jeder nur das zahlen, was er/sie braucht.

Zum Schluss noch ein anderes Thema: Meine neue Karte funktioniert jetzt auch überall dort wo man mir früher gesagt hat, dass nur EC geht. Schade, dass Tomorrow das für langjährige Kunden nicht anders kommuniziert hat und man keine neue Karte angeboten bekommen hat. Aber gut, dass ich nach 2 Jahren nun endlich fast überall bezahlen kann.

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in den FAQ’s steht jetzt:

„Solltest du den Wechsel zu einem kostenpflichtigen Kontomodell zu diesem Zeitpunkt nicht vornehmen wollen, kannst du die App bis auf Weiteres wie gewohnt nutzen. Wir behalten uns vor, das Konto im Anschluss zu kündigen. Das würden wir selbstverständlich mit entsprechender Frist kommunizieren.“

Ich war noch nie so unsicher, wie und ob ich mit Tomorrow weitermachen soll.

Ich bin aktuell noch Free-Kundin, bin aber durchaus bereit zu zahlen. Nur wofür? Ich hebe tatsächlich ab und an mal Geld ab, um Bargeld zu haben, damit ich z.B. mal unseren Obdachlosen hier ein bißchen Geld geben oder irgendwo zahlen kann, wo Kreditkarten nicht akzeptiert werden (z.B. bei der Post). Ich nutze aber weder Pockets, noch brauche ich ein gemeinsames Konto, noch interessiert mich die Kartenauswahl. Ins Ausland fahre ich auch so gut wie nicht, war ich aber neulich und konnte mit meiner Karte sowieso nicht zahlen, da diese in den Hotels (in allen) abgewiesen wurde, war ein toller Moment. Auch, dass meine mit 100%iger Sicherheit eingegebene Geheimnummer als falsch gekennzeichnet wurde und ein 3. Versuch die Sperrung der Karte nach sich gezogen hätte und dass dann ne Hotline nicht besetzt war.
Lange Rede, kurzer Sinn, eigentlich nutze ich nichts von den Features, oder kann sie nicht nutzen, weil die Karte eh nicht akzeptiert wird, soll aber 4,90 bzw. dann 7 Euro zahlen, dass ich manchmal Geld abhebe, 0-3 mal im Monat, ist sehr unterschiedlich. Das finde ich einfach sehr hoch, eben weil sonst schon wenig geboten wird, was eine Bank ausmachen/können sollte.

Nur als Idee, ob sowas als Kontomodell überhaupt geht, sei dahingestellt, aber ich würde es ziemlich fortschrittlich finden, wenn man sich sein Konto selbst zusammenstellen könnte. Sowas wie:
Konto an sich X euro + kostenlos abheben X Euro + je Pocket X Euro + Auslandsgebühr X Euro + monatliche Spendensumme x Euro + usw. = Mein persönlicher Betrag für das, was ich wirklich brauche/will.

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Wenn du 3 Mal Bargeld beziehst, muss die Bank für dich 6€ im Monat bezahlen. Zusätzlich zu den eigenen Kosten und Kosten der Solarisbank.

Da Tomorrow damit beschäftigt ist, sich selbst zu beklatschen, wird es wohl nicht so schnell andere Einnahmequellen geben. Bezahlkonten sind unausweichlich.

Das ist mir schon bewusst, und wie gesagt, ich bin ja auch bereit zu zahlen, aber nach den Erlebnissen im Urlaub und den immer noch fehlenden typischen Bankdienstleistungen fühlt es sich nicht mehr richtig an, weil die Gegenleistung dann im Vergleich doch ziemlich gering ist.

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Da kann halt auch irgendwas nicht stimmen. (Wie ich oben schon geschrieben habe) Tomorrow schreibt sie zahlen 5-7 Euro drauf. Ich z.B. habe noch NIE mit der Karte Bargeld abgehoben. Also müssten meine Kosten bei 5 Euro liegen und bei jemandem der 3 x im Monat Geld abhebt bei 7 Euro. Das kommt mit 2 Euro pro Abhebungen aber nicht hin.

Ein flexibles Model wie Jen es vorschlägt finde ich auch sinnvoll. Ist bei meinem Freelancer Konto bei der Volksbank auch so. Es gibt eine kleine Grundgebühr und dann zahle ich für jede Lastschrift die ich einziehe und jede Überweisung die ich mache. Geld mit der Girokarte abheben wäre da kostenlos, habe ich aber auch noch nie gemacht…

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Hast du eine neue Tomorrow Visa oder eine alte? Ich habe mich jetzt auch Jahre geärgert, dass ich ausgerechnet im Bioladen und im Unverpacktladen nicht damit zahlen kann, weil sie nur EC Karte nehmen. Nachdem ich hier darauf hingewiesen wurde, dass die neue Karte von Tommorow VPay kann und damit auch dort funktioniert habe ich mir eine bestellt und siehe da: ich kann jetzt fast überall bezahlen.

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Ein genialer Vorschlag. So wäre es optimal :+1:.

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Danke, das probiere ich nächstes Mal, wenn ich doof in der Postfiliale stehe und sagen muss: „Ich muss erst zum Geldautomaten, entschuldigen Sie.“ und mich die Blicke des Todes treffen. :sweat_smile:

Solche Baukastenmodelle sind verlockend. Die kommen seit Jahrzehnten immer wieder bei den Kundenwünschen auf. Auch bei Kreditkarten usw., die man mit den Leistungen bündeln kann, die man will.

Plant man das aber mal in einem Ökonomie-Seminar mit Studierenden in BWL konkret durch, stößt man recht schnell auch an die Limits.

Es ist ein Fakt, dass Kontomodelle mit Inklusivleistungen so designed sind, dass nie alle Kunden immer alles ausnützen. Erst dadurch entsteht in vielen Fällen der Ertrag für den Anbieter. Baukästen erlauben es, die eigene Gebühr zu optimieren. Rechnet man mal konkret durch, welchen Ertrag pro Kunde man erwirtschaften will, steht man vor dem Dilemma, relativ hohe Preise für die Bausteine planen zu müssen. Denn bei so einem Baustein für „3 x kostenlos Abheben“ will man ja nicht nur kostendeckend sein, sondern Ertrag erwirtschaften. Wer würde ein Paket mit 3 Abhebungen buchen, wenn das 5 Euro kostet? Ist es da nicht eher im Sinn des Kunden, die Gebühr von 2 Euro zu belassen, dann spart man jeden Monat, indem man nur 2 statt 3 mal abhebt?

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