Pockets temporär einfrieren / sperren

Hallo,

es gibt ja jetzt schon seit einiger Zeit die Pockets, um Geld zu kategorisieren bzw. zu sparen. Durch die Ideen auf dem Trello-Board (smart sparen) wird das Feature sicherlich zukünftig noch mehr Möglichkeiten bieten Geld zur Seite zu legen.

Was haltet Ihr von der Idee, die Pockets auf Wunsch für einen gewissen Zeitpunkt für Auszahlungen zu blockieren? Ich könnte mir vorstellen in Zeiträumen von 1-6 Monaten zu blockieren. Mit dieser Idee könnte man den inneren Schweinehund besser im Zaum halten und zielgerichteter auf seine Ziele hinarbeiten (wobei Urlaub in diesem Jahr sicherlich sowieso für die meisten anders als geplant verlaufen wird…).

Natürlich muss es möglich sein, die Pockets per Kontakt zum Support bei Bedarf wieder zu entsperren (wenn man doch aus irgendwelchen Gründen an sein Geld ran muss). Die Hemmschwelle sollte dabei größer sein.

Perspektivisch könnte man das ganze noch mit nachhaltigen Investitionen o.ä. koppeln.

Was haltet Ihr davon? :slightly_smiling_face:

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Bei aktuell knapp über 27.000 Kunden von Tomorrow, wo viele auch Pockets nutzen sehe ich es mehr als fragwürdig, dass man wegen sowas auch noch den Support zusätzlich belastet.
Und das Ganze dann zu automatisieren, etwa durch eine Nachricht an einen Chatbot/Mail-Funktionspostfach etc. wo die Sperrung wieder aufhebt, widerspricht sich dann dem Gedanken hinter der “Hemmschwelle” weil es wieder zu einfach wäre.

Ich finde, man sollte da eher an seinem inneren Schweinehund arbeiten als das die Bank hier “Erziehungsmaßnahmen” für einen ergreift :wink:

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Ich glaube, Psychologen würde dir da widersprechen. Solche Hemmschwellen wirken schon ganz gut. Es gibt Studien dazu in Verbindung mit Glücksspiel. Wenn man z.B. Kartenzahlung bei Glücksspielen mit einer Funktion versieht, die solche Zahlungen nur mit zeitlicher Verzögerung (z.B. eine Stunde) entsperrt, kann man den Impuls durchaus unterdrücken helfen. Für Pockets könnte eine Art Auszahlungssperre nützlich sein, die die Auszahlung z.B. einfach zwei Tage verzögert. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das den einen oder anderen Kaufreiz bewältigen hilft, indem es einfach den Umpuls ausbremst. Kleine “Nudges” können durchaus effektiv Verhalten beeinflussen.

Ich brauche sowas nicht, es stört mich aber auch nicht, falls es das geben sollte. Wichtig nur für mich: muss optional sein :wink: Ich habe bereits ein System, welches es mir einfach macht zu sparen.

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Ich brauche es auch nicht unbedingt, habe aber nichts gegen eine Implementierung. Vielleicht kann man sich auch selber beim “Abschließen” der Pockets eine Nachricht schreiben, warum man das Geld darin lassen möchte etc. Diese wird dann als eine Art Warnmeldung angezeigt, wenn man die Pocket wieder öffnen möchte. So wird man nochmal an seine Spargrundsätze erinnert und hat auch schon eine kleine Hemmschwelle.

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Die Idee von @benjo finde ich super! Ich hatte tatsächlich auch schon über so eine Art Zeitschloss nachgedacht, das man entweder über vordefinierte Zeiträume oder vielleicht auch taggenau bis zu einem bestimmten Freigabedatum verschließen könnte. Im Prinzip so eine Art Festgeld mit flexiblerem Zeitraum. Das finde ich aus mehreren Gründen interessant: Zum Sparen super - da kann es dann auch nicht passieren, dass man dann doch ein neues Apple-Produkt oder derartiges impulsiv bestellt und dafür fix Geld aus einer Pocket abzwackt - zum Anderen vielleicht auch in Zukunft interessant, wenn es gemeinsame Pockets geben sollte: Da könnte man dann vielleicht auch als Elternteil Geld bei den Kindern ansparen, aber z.B. erst freigeben, wenn das Kind volljährig ist, studiert oder dergleichen. Ich finde so ein Feature hätte auf jeden Fall Mehrwert und muss ja nicht jeder nutzen.

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Ich finde die Idee auch interessant, würde es aber wahrscheinlich nicht nutzen. Meine Frau vermutlich aber schon :wink: Für die umsetzbarkeit muss man aber natürlich den Support entlasten.

Was haltet ihr davon, dass man ein lock auf eine pocket setzen kann mit Ablaufdatum x. Wenn man vor dem Ablauf darauf zugreifen möchte, so kann man eine Vertrauensperson benennen (Freunde, Geschwister, Partner,…) die das lock entfernen kann. Als Backup natürlich immer über den Support (bei Missbrauch sprich zu häufig mit Kosten y).

Das hätte den gleichen Effekt der Hürde (oder sogar mehr) und würde den Support nicht unnötig belasten. Außerdem muss man so die Vertrauensperson überreden ebenfalls zu tomorrow zu gehen… sozusagen win win :innocent:

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@Stefan: Wäre eine sehr interessante Hemmschwelle, die wahrscheinlich gut funktionieren kann! Empfinde ich optional als ne gute Idee. Die Leute, die keine Vertrauenspersonen angeben wollen oder bei Tomorrow haben, können sich dann von Beginn an beim Support melden.

Auch denkbar wäre, beim “einfrieren” parallel einen Entsperrungslink an den Kontoeigentümer per Mail oder SMS zu verschicken. Bei Klick darauf muss per Eingabe des Tomorrow Passworts in der App (bewusst nicht Fingerabdruck) das Entsperren bestätigt werden.

Das Entsperren per Support muss natürlich weiterhin funktionieren.

Ein Entsperrungsdatum fände ich auch super. Beim Eintragen könnte man ja alternativ einfach eine Anzahl an Monaten auswählen, wodurch sich das Enddatum errechnet.