Tomorow App für Linux via Flatpak

Hi Liebe Entwickler,

ich bin Linux User und wollte diesbezüglich die Idee einbringen, die Tomorow App für Linux via Flatpak bereitzustellen. Ich bin grundsätzlich jemand, der Finanzen und Banking gerne am PC macht und gerne weniger am Smartphone sitzen würde. Sie könnten sich damit auch von anderen Banken abheben, da diese keine App für Linux bereitstellen.

Der Vorteil an Flatpak als Paketformat ist, dass dieses unabhängig von jeder Linuxdistribution auf jede Linuxdistribution installiert werden kann. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Flatpak (einfach flatpak in den Webrowser eingeben und die Domain mit der Endung .org wählen).

Wäre echt cool von Euch, wenn Ihr das umsetzen könntet.

Freundliche Grüße

Marc Mader

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Hallo @MarcMader und herzlich willkommen im Forum :slight_smile:

Ich finde die Idee, auf weiteren Geräten verfügbar zu sein ganz spannend, zumal auch Linux für Mobilgeräte zumindest als Idee noch weiter lebt (wobei von einer Relevanz am Markt kaum zu sprechen ist).

Stand jetzt wird der Fokus sicherlich anderswo liegen, aber vielleicht können @Vinz und @Milena das ja mit ins Backlog aufnehmen.

Inwiefern wäre das beispielsweise vom Banking per Weboberfläche zu unterscheiden? Das ist ja auch ein relativ oft angefordertes Feature.

Ja, es findet mit dem Pinephone gerade wieder eine aktivere Entwicklung zum Thema reines Linux auf Mobilendgeräten statt. Ich glaube, dass Linux an sich immer Relevanter im Desktopmarkt wird, weil immer mehr Leute aus Datenschutzbedenken weg von Microsoft und Apple wollen. Im Serverbereich ist es sowieso nicht mehr wegzudenken. Ich nutze by the way Elementary OS, was von der Oberfläche her leicht an Apple angelehnt ist und man (da es ein Linux Betriebssystem ist) die völlige Kontrolle über seine persönlichen Daten behält.

Die Tomorrow-App nutzt Smartphone-Gerätebindung für diverse Authentifizierungs- und TAN-Verfahren. Ohne hier die technische Basis für eine „entkoppelte“ Authentifizierung zu haben, wären Grundfunktionen der App wie 3DS und Überweisungen nicht nutzbar.

@MarcMader Vielen Dank für deinen Input. Ich gebe das gerne ans Apps Team weiter. Die freuen sich immer über solche (alternative) Ideen, das kann ich versichern. Nur der Fokus wird wohl vorerst nicht auf die Anbindung von Linux gesetzt werden, so viel steht denke ich fest.
Vielleicht eine kleine Rückfrage in persönlicher Sache: Wir hoch schätzt du denn den Entwicklungsaufwand für so eine Anbindung ein?

Ich bin selbst kein Entwickler. Ich vermute, dass man die App für Linux entweder komplett neu schreiben muss oder sogar Teile von der Android App übernommen werden könnten, je nachdem in welcher Sprache die App für Android geschrieben wurde.

@Vinz kannst du das Appteam mal fragen, welche Programmiersprache für die Android App benutzt wird, und mir Bescheid geben? Dann kann ich schauen, ob diese Sprache auch mit Linux kompatibel ist und dir eine bessere Antwort auf diese Frage geben.

@MarcMader
Android → Kotlin
iOS → Swift

@Vinz Kotlin scheint nur für die Mobilen Plattformen und fürs Web verfügbar zu sein, von daher befürchte ich, dass man die Tomorow App für Linux neu schreiben muss. Da Tomorow die erste Bank wäre, die eine Native Bankingapp für Linux anbietet, könnte man daraus eine Art Challenge machen. Da Kotlin und Swift dem Schema von statisch typisierte Programmiersprachen entspricht, würde ich für Linux entweder C# oder Rust als Programmiersprache vorschlagen, wobei Rust die „modernere“ Sprache wäre. Rust und C# sind ebenfalls sprachen, die genauso wie Kotlin und Swift den Schema statisch typisierte Programmiersprachen entsprechen, womit die Programmierung einer App für Linux leichter fallen sollte, da die Umgewöhnung nicht so groß sein sollte.

Ich glaube, dass es für die Programmierer auch mal schön sein kann, eine neue Sprache zu lernen.

Ich glaube, dass die Idee hier keine wirkliche Zukunft hat. Der Aufwand, die App komplett neu zu programmieren und dann eben auch zu warten, rechtfertigt hier in meinen Augen nicht mal annähernd den Nutzen vom unfassbar kleinen potentiellen Nutzerstamm. Die Programmierer sind jetzt schon mit Aufgaben für die nächsten Jahre ausgestattet und davon sollten fast alle, wenn nicht gar alle, eine höhere Priorität haben.
In meinen Augen ist es wesentlich zukunftsweisender, plattformunabhängiger etc, wenn eine gute Lösung für webbasiertes Banking angeboten wird. Mit Progrssive Web Apps sollte sich das heutzutage so gut umsetzen lassen, dass man mit viel weniger Aufwand einen viel höheren Nutzen erzielen könnte.

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Ich denke auch dass es den Aufwand nicht wirklich rechtfertigt native Apps für Windows, Mac oder Linux zu schreiben, das kommt dann auch wieder mit einem großen Haufen an Verwaltungsaufwand.
Was ich mir noch am ehesten vorstellen kann ist, sobald es ein Web-Interface gibt, dass dieses via electron als Desktopanwendung verbreitet wird.

Bitte nicht als Electron, das ist doch nichts Halbes und Ganzes. Entweder nativ - für Mac wird das wahrscheinlich am schnellsten umsetzbar sein (wenn device binding für mehrere Geräte kommt) - und sonst halt lieber als Webversion.

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Vor einer sinnvollen Portierung auf Mac stünde meines Erachtens noch die Optimierung für iPads. Ich würde, ehrlich gesagt, hier keine Ressourcen aufwenden, und mich auf Smartphone-Apps + Webanwendung beschränken.

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Naja, electron kommt natürlich nicht an eine „richtige“ native Anwendung heran, aber wenn man es gut macht kann da schon auch ein gutes Produkt heraus kommen. So sind laut Wikipedia z.B. VS Code oder MS Teams mit electron gebaut. Beides Anwendungen die sich sehen lassen können.

Natürlich bleibt trotzdem fraglich ob es den Aufwand wert ist.