Behindertenfeindlichkeit sowie Diskriminierung?!

Guten abend,
Was soll diese behindertenfeindlichkeit von eurem Identifizierungssystem? Meine freundin sollte ein Konto bei euch eröffnen, jedoch wird da null rücksicht genommen wenn jemand eine Linksseitige lähmuing hat, der eine beendet die Identifizierung weil es ihm zu lange dauert, die nächste sagt es darf niemand anderes dabei sein?! Also wie zum teufel soll man sich Verifizieren?! Also das ist unter aller sau, und ich bin echt am überlegen euch den rücken zu kehren bei so einer Diskriminierung!

Nochwas §1 des Grundgesetztes solltet ihre kennen oder? Die Würde des Menschen ist unantastbar!!!

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Man kann beim Support ein Formular für Postident anfordern. Damit ist die Kontoeröffnung dann möglich.

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Wieso wird dann nicht darauf hingewiesen das man den support für das Postident anschreiben soll, oder noch besser, wieso wird das nicht sofort angeboten? Stattdessen wird man mit irgendwelchen mitarbeiten verbunden die keine ahnung von Behinderungen haben und nur sich blöd darüber äußern und gar keine Geduld mitbringen.

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Eine Auswahl, welche Identifikation angeboten wird, sollte in der Tat proaktiv angezeigt werden. Warum auch nicht?

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Entschuldigung finde ich das aber keine. Wenn keine andere Person dabei sein darf ok (schon die Regel finde ich super sinnlos, vor allem weil sich eine andere Person ja einfach hinter der Kamera verstecken kann), aber wenn jemand wegen einer Behinderung mehr Zeit braucht und da dann aufgelegt wird, das finde ich schon echt richtig übel. :triumph:

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Danke, dass Du dich hier meldest und wir Deiner Freundin so doch noch weiterhelfen können. Es tut mir leid, dass sie solche Schwierigkeiten bei der Identifizierung hat.

Dass während des IDNow Calls keine zweite Person im Raum sein darf, dient zur Vermeidung bestimmter Betrugsmaschen, auf die ich nicht weiter eingehen darf. Natürlich kann sich eine zweite Person im Raum verstecken. Aber sobald sie bemerkt wird, beendet IDNow den Call.

Hilfreich könnte sein, zu Beginn des Calls bei IDNow kurz darauf hinzuweisen, dass manches aufgrund körperlicher Gegebenheiten vielleicht etwas länger dauern könnte - dann kennen sich die Kolleg*innen dort aus.

Alternativ steht tatsächlich in bestimmten Fällen der Weg offen, die Identifizierung in einer Post-Filiale via Postident durchzuführen. Das sind aber Ausnahmen, die wir gesondert und manuell organisieren müssen - deswegen bieten wir das nicht standardmäßig an.

Es stimmt leider, die Identifizierung für ein Konto bei uns ist ein Nadelöhr, das immer mal wieder Schwierigkeiten bereitet, weil die Standards sehr eng abgesteckt sind (auch was bspw. akzeptierte Legitimationspapiere, Sprache und dergleichen angeht). Das ist nötig um Maßgaben zu erfüllen, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Wir arbeiten mit unserem Partner Solaris aber stetig daran, offener und inklusiver zu werden den unser Ziel ist schließlich a better tomorrow for everyone. Bis vor wenigen Monaten bspw. ging Postident noch gar nicht.

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Der Transparenz wegen: Ich habe diesen Thread bearbeitet und die Kategorie Feedback & Support hinterlegt.

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Da muss Tomorrow eindeutig mehr Druck bei ID Now machen oder Partner wechseln

Also ich finde schon die Umgangssprache sehr daneben! Ich bin auch schwerbehindert, aber ich würde mich nie so darüber aufregen. Außerdem gilt Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes, da steht auch genau drin, dass Behinderte nicht benachteiligt werden dürfen!
Die Mitarbeiter des Videoident sind von einer Fremdfirma!

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Wenn schon „behindert“, dann sollte keiner darüber jammern! Ich finde es nicht okay, wenn eine Behinderung dann mit Umgangsformen und Ausdrücken „verteidigt“ wird, die dann „echt behindert“ sind! Es gibt genug Hass auf Behinderte!

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Vor allen Dingen die „Behinderten“, die mit ihrem Schwerbehindertenausweis dann hausieren gehen und sich überall wichtig machen müssen! Die haben dann einen GdB von 50, tun aber so, als ob sie schwerstbehindert sind! No thanks!!

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Warum sollte?

Der Ersteller dieses Threads ärgert sich darüber, dass es seiner Freundin so schwer gemacht wird.

@Corrada @Accientgo Vielen Dank für Eure Beiträge.

Wir finden die Diskussion wichtig und freuen uns über jeden Beitrag. Bitte achtet alle miteinander darauf, dass die Diskussion sachlich bleibt und nicht auf persönlicher Ebene beleidigend. Dass es in Deutschland noch viele Hürden für behinderte Menschen gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Das kann zu viel Frustration führen. Absolut verständlich. Dennoch muss man an solche Themen freundlich und wohlwollend herangehen. Ich gehe davon aus, dass niemand absichtlich diese Barrieren errichtet, sondern einfach aus Unwissen und/oder fehlenden Mitteln. Daher lasst uns darauf achten, egal wie die persönliche Meinung aussieht, dass wir konstruktiv diskutieren.

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So ein Quatsch der hier geschrieben worden ist. Hilfe.

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@Tom Sei so gut und beschränke deine Beiträge bei diesem schon relativ emotionalen Topic auf Konstruktives. Das gilt für alle Beteiligten.

Teilhabe ist so unfassbar wichtig, dass wir vermeiden sollten zusätzliche Emotionalität mit rein zu bringen.

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@tinuthir das mache ich normalerweise hier im Forum auch. Aber manchmal gibt es leider Kram wozu einem nicht außer sowas einfällt.

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Dem werde ich nicht widersprechen, als Nutzer ist mein Frust auch oft sehr groß. Dennoch, als Moderator meine Bitte an dich: Wenn solche Fälle eintreten, versuch trotzdem, dich zurückzuhalten - das trägt sonst nichts sinnvolles zum Diskurs bei.

Ich habe einen GdB von 80. Darf ich „behindertenfeindlich“ sein???

@Corrada Du darfst natürlich sein wie Du magst. Wir heißen jede und jeden willkommen. Wir haben uns im Kontext dieses Forums aber dafür entschieden, bestimmte Leitlinien zu einer konstruktiven Kommunikation einzuhalten. Bitte beherzige diese bei allen Beiträgen zum besten Deines Wissens und Gewissens: https://community.tomorrow.one/faq. Das gilt selbstverständlich für alle Nutzerinnen universell. :slight_smile:

Das heißt, ich soll mich als Betroffene jetzt doch wieder zurückhalten und das Feld den nicht-Behinderten überlassen? Vielleicht erinnert sich jemand an Samuel Koch. Der war bei Thomas Gottschalk „Wetten dass“ schwer verunglückt. Heute vom Hals an querachtsgelähmt. Aber Schauspieler. Hat einen Film über einen Querschnittsgelähmten in einem Pflegeheim gedreht. Der lässt sich von seinem Pfleger in einen Müllsack stopfen und in der Mülltonne entsorgen. Ist tatsächlich in der Realität so passiert.
Mir gefällt der unglaubliche Sarkasmus daran! Alles andere erscheint mir sehr verlogen!