First Day of Tomorrow


#1

Liebe Freunde des Hauses,

jetzt gibt es kein Zurück mehr – das Projekt Tomorrow startet. Grund genug für ein paar erklärende Zeilen, wie das Ganze vonstatten gehen wird. Außerdem gute News in Sachen Impact. Und ein bisschen Nabelschau.

First Day of Tomorrow.
Heute geht’s los, gestern haben wir schon einmal die Korken knallen lassen. Mit vielen Freunden des Hauses haben wir den ersten Meilenstein ausgiebig gefeiert – und uns. Hinter uns liegt rund ein Jahr harte Arbeit und eine steile Lernkurve. Vor uns eine hoffentlich lange und weiterhin abenteuerliche Reise, mit der Mission, nachhaltige Finanzen endlich raus aus der Nische zu holen. Es wurde lange genug gebankt, als gäbe es kein Morgen. Wir freuen uns auf den Start und alles, was jetzt kommt

„Cool, es geht los. Bin ich gleich dabei?"
Heute endet die öffentliche Beta-Phase und die Tomorrow-App wird offiziell zum Download in den gängigen App-Stores zur Verfügung stehen. Und nun das unvermeidliche Aber: Um direkt ein Konto eröffnen zu können, braucht es einen Code, den Ihr von uns per Email zugeschickt bekommt. Ab heute werden wir auf diese Weise Tag für Tag ein paar hundert User*Innen an Bord holen. So arbeiten wir Stück für Stück unsere Warteliste ab.

Warum können nicht gleich alle ein Konto eröffnen?
Gute Frage. Erstens, weil wir organisch wachsen wollen, sprich: alle Prozesse sauber im Griff haben und das Kundenfeedback ernst nehmen. Denn schlieĂźlich geht es hier immer noch um Banking, Weltverbesserung hin oder her. Zweitens, weil wir hier auf St. Pauli nach wie vor mit einem ĂĽberschaubar groĂźen Team zu Werke gehen. Hochmotiviert natĂĽrlich, aber wir sind auch nur (Gut-) Menschen.

Alles wird gut.

Wenn Ihr jetzt ungeduldig seid, können wir das gut verstehen. So ging es uns jetzt fast 11 Monate. Aber ärgert Euch nicht, denn es gibt zuhauf Gründe, sich zu freuen:

  1. Ihr seid schon jetzt ganz vorne mit dabei, es wird also nicht lang dauern, dann flattert Euch ein Code ins Haus.
  2. In der Zwischenzeit bleibt Ihr auf dem Laufenden und gehört quasi jetzt schon zur Familie (#peopleoftomorrow).
  3. Aktiv mitwirken und mit uns die „Bank von Morgen“ gestalten, das geht auch jetzt schon: z.B. in unserem Forum oder der Facebook-Gruppe.
  4. Jede*r, die/der auf unserer Warteliste steht, setzt bereits ein Zeichen in Richtung Veränderung: Banking darf nicht länger die Welt kosten!

Ihr kennt noch mehr Menschen, denen der Fußbabdruck ihres Geldes nicht egal ist? Dann erzählt ihnen von uns. Lasst uns zusammen für die Bankenwende sorgen!

Hier ein bisschen was zum Weitererzählen: unser erstes Impact Investment.

Im vorletzten Newsletter haben wir bereits einen Blick darauf geworfen, wie bei Tomorrow Geld in die richtige Richtung gelenkt werden soll. Das war die Theorie, nun folgt die Praxis. Wir können freudig mitteilen, dass wir das erste Impact Investment tätigen können. In der Summe noch bescheiden (wir fangen ja gerade erst an), inhaltlich aber schon genau richtig: Unser erstes Projekt sind Mikrokredite, die wir mit 50.000€ finanzieren werden. Das sind Kleinkredite, die überwiegend in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen. Sie richten sich an einkommensschwache Menschen, die sonst keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten. Dank der Mikrokredite können sie kleinere Investitionen tätigen (z.B. einen Ofen oder eine Nähmaschine anschaffen), ein Gewerbe gründen und sukzessive ihren Lebensstandard erhöhen. Mehr dazu hier und natürlich künftig im Impact Board der App.

Wo die Gelder genau zum Einsatz kommen.
Zum Start investieren wir in einen Mikrofinanzfonds, der mehrere Dutzend Institute weltweit finanziert. Der Fokus liegt auf Süd- und Mittelamerika, Asien und Osteuropa. Im Schnitt betragen die Mikrokredite rund 1.300€ und werden zum großen Teil an Frauen ausgehändigt. Häufig bieten die Institute den Kreditnehmer*Innen auch Weiterbildung an, z.B. Kurse in Buchhaltung, um das Mikrounternehmen erfolgreicher leiten zu können. Während solche Angebote den Kunden neue Perspektiven eröffnen, senken sie für die Mikrofinanzinstitution das Kreditausfallrisiko.

Was sonst noch geschah.
Also Langeweile war nicht unser größtes Problem, das steht schon mal fest. Die größte Energie ging natürlich in den letzten Feinschliff der App. Vor allem am Impact Board haben wir geschliffen bis zum Geht-Nicht-Mehr, hier mehr dazu. Ansonsten schrauben wir bereits an unserem zweiten Impact Investment – seid gespannt. Das Tomorrow-Team wächst weiterhin. Unser Neuzugang Pavel ist schlappe 3000 km mit dem Auto angereist, er kommt aus dem Herzen Russlands in die Hansestadt und unterstützt uns ab sofort in Sachen Mobile Development. Und wir haben ordentlich die Werbetrommel gerührt: In Hamburg und Berlin wurden ein paar schicke Plakate geklebt und mit der Süddeutschen Zeitung, Handelsblatt, Muxmäuschenwild und dem Team vom Avocadostore haben wir jeweils ausführlich über das Projekt Tomorrow gesprochen.

In heller Aufregung,
Euer Team von Tomorrow


#2

Ich wĂĽrde auch Projekte hier unterstĂĽtzen.