Frei.Wild Tobias inaktiv

Ich hoffe, die Leute, die Tobias wegen dem Frei.Wild Thema gemeldet bzw. deswegen einen Aufstand gemacht haben, sind jetzt glücklich. Thema gelöscht, Tobias ist kein Moderator mehr und inaktiv. Herzlichen Glückwunsch. Sorry, dass ich das noch mal aufgreife, aber dass man wegen sowas so schnell komplett ausgeschlossen wird, empfinde ich doch als befremdlich. Bin ich da der einzige?

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Wir bedauern sehr, dass Tobias die Mitarbeit am Forum niedergelegt hat und bemühen uns sehr, mit ihm im Gespräch zu bleiben. Er hat einen fabelhaften Job hier gemacht und wir sind ihm ehrlich dankbar für sein Engagement.

Aber so leid mir der Konflikt mit Tobias auch tut: Wir stehen als Firma nicht nur für grüne Nachhaltigkeit sondern auch für soziale. Alles was in die Nähe von Rechtspopulismus, Rassismus, Faschismus und dergleichen kommt, widerspricht unseren Werten und wird von uns nicht toleriert.

Was das mit Tobias zu tun hat? Gar nichts. Uns ging es um diesen einzelnen Post dieser einzelnen Band und nicht darum, ihn als Person zu kritisieren oder in irgendeine weltanschauliche Ecke zu stellen. Das ist mir wirklich wichtig.

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Danke für das Feedback, das weiß ich wirklich zu schätzen! Ich finde es auch gut, dass ihr für diese Werte steht und ich finde es auch in Ordnung, wenn das Thema bzgl. Frei.Wild geschlossen wird (nicht unbedingt gelöscht, aber sei es drum).

Was ich aber eben komisch finde, ist eben, dass er direkt weg ist, wegen dieses vermeintlichen Postings. Oder war das sein persönlicher Wunsch? Falls nicht, empfinde ich es als grenzwertig Leute generell aus dem Forum auszuschließen, deren Meinung euch nicht passt. Klang jetzt provokanter, als es sollte. Ich bin eben ein Freund des Dialogs, egal mit wem, da man so Probleme und Meinungsverschiedenheiten besser auflösen kann, als andere auszugrenzen (zumindest meiner Meinung nach - wobei ich es bei einigen Dialogen auch schon leid bin - gerade in Bezug auf AFD etc.).

Ich hoffe, dass das Ganze eventuell doch noch ein besseres Ende findet. Wenn nicht, dann auch ok, aber schade.

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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafĂĽr einsetzen, dass du es sagen darfst.

Evelyn Beatrice Hall

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Bin Als ich den Thread das erste Mal gesehen habe, noch ohne ihn geöffnet zu haben, dachte ich: “Oh nein, das wird eine Onkelz-Diskussion”.

Nunja, wenn eure rote Linie schon “in der Nähe von” beginnt, dann wünsche ich viel Spaß. Bitte sprecht nicht mit der FAZ, dort schreibt Philipp Plickert (und der wurde schon oft “in die Nähe von” gerückt, bzw. hat sich selbst dorthin gestellt). Oder verweigert euch der Süddeutschen, wiederholt antisemitisch konnotierte Karrikaturen (und Subtext) sollten Grund genug sein, nicht wahr? Achja, da ist es bereits zu spät.

Mal im Ernst: “in der Nähe von” kann echt viel einschließen. Ich fänds schade, wenn eure “wokeness” Überhand nimmt. Dabei verstehe ich total, dass ihr allein aus Marketing-Gründen nicht im Entferntesten mit Frei.Wild in Verbindung gebracht werden wollt - wirklich vollkommen. Eure Begründung ist aber Grütze.
Ohne zu weit ausholen zu wollen: ich sehe bei der Verquickung von Nachhaltigkeit/Klimaschutz mit anderen Politikfeldern immer die Gefahr genau wegen dieser Vermischung viele Leute zu verlieren, die man dringend bräuchte, um die notwendigen Veränderungen herbeizuführen. Wenn der cordon sanitaire dann so schnell so hochgezogen wird werde ich nachdenklich. Ob es wirklich schon bei Frei.Wild losgehen muss?

Dass so eine Kleinigkeit wie hier derart eskaliert wundert mich in diesen Zeiten aber nicht.

edit: Typos

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Ich stimme Respig und Kretsche vollkommen zu. Besser hätte ich es nicht auf den Punkt bringen können. Ich war echt geschockt und bin es immer noch, wie dieses Thema eskaliert ist und Tomorrow darauf reagiert hat. Das gibt mir wirklich zu denken.

Hey Leute.

Ich danke fĂĽr eure Teilnahme an dem fraglichen Diskurs zu Frei.Wild.

Ich möchte hier eines ganz deutlich klarstellen;

Die Entscheidung meine “Arbeit” hier niederzulegen beruht, auf das angesprochene Thema “Frei.Wild” und den Umgang dessen seitens Tomorrow. Es ist eine persönliche Entscheidung meinerseits, aber und das ist wichtig zu erwähnen, nicht auf Wunsch seitens Tomorrow.
Es ist meine Entscheidung.

Was mir und meiner Einstellung zu diesem Thema missfällt, ist nicht die Diskussion/das Missverständnis mit @iedle oder @Frnk oder irgendeinem anderen User, sondern wie in diesem Thema damit umgegangen wurde.
Das “Problem” ist in diesem Fall die Kommunikation.

Das Thema wurde, ohne auch nur ein Wort zu erwähnen, und ich habe normalerweise immer sehr guten Kontakt zu Tomorrow, entfernt. Man hätte mich ansprechen können, von sich aus, aber das wurde nicht getan. Es wird versucht das Thema unter den Teppich zu kehren, sodass Tomorrow nicht in eine falsche Ecke gedrängt wird.
Sie haben das “Hausrecht” hier im Forum und das dies dafür sorgt eine Diskussion zu untergraben/wegzuklicken halte ich aus tiefstem Herzen für falsch.

Tomorrow und die Idee hinter der nachhaltigen Banken-Wirtschaft war vor nicht allzu langer Zeit ein Nischen-dasein. Vor 2-3 Jahren wäre man dafür noch ausgelacht worden und es würde ein Nischen-Produkt, wenn überhaupt, bleiben.
Erst durch eine öffentliche Diskussion bzw. ein Tabu-Brechen über das Zusammenspiel von Wirtschaft und Nachhaltigkeit wird/wurde Tomorrow und nachhaltige Wirtschaft bekannt.

Was das mit Frei.Wild zutun hat?
Man mag Frei.Wild halten für was man möchte, das ist in Ordnung.
Ich entschuldige mich wie zuvor im gelöschten Thema vielmals für das Missverständnis mit @iedle, wodurch ich mich selbst durch Kommentare in eine rechtsextreme Ecke gedrängt gefühlt habe.

Diese Community-Kategorie ist dafür da um Artikel, Tipps, Ideen oder ähnliches zu posten.
In dem verlinkten Lied von Frei.Wild, egal ob Sie sonst von wem auch immer als rechtsextrem/rechtspopulistisch/faschistisch abgestempelt werden, ging es im verlinkten Lied um folgende drei Dinge auf die sozial- und gesellschaftskritisch mit Satire innerhalb des Liedes eingegangen worden ist:

  • die Panikmache rundum Corona und wie schnell doch andere wichtige Dinge wie Brexit, PlastikmĂĽll,Waldbrand in Australien, Nachhaltigkeit, CO2, Me Too, das Kassenbon-Thema und Fridays for Future vergessen wird
  • die angeprangerte Medien-Geilheit auf Sensationen
  • Griechenland und die Massen an Menschen die sonst andernorts sterben, fĂĽr die die Medienblätter aber kein Platz auf der Titelseite haben

Ă–ffentlichen Diskurs halte ich fĂĽr wichtig.

Wenn ein jemand mit einer anderen Interpretation kommt ist ein Diskurs wichtig.

Dieses Thema hier wird in nicht allzu langer Zeit aus dem Gedächtnis verschwinden. Schade drum. Komischerweise ein sozialkritischer Aspekt in dem Lied.
Ich bin kein Widersacher fĂĽr Frei.Wild, teile aber die meinige Interpretation in dem Lied.
Ich habe ja nicht mal einen festen Musikgeschmack.

Hat es marketingtechnische Gründe den Post zu entfernen? Da hätte ein einfaches Statement im Forum von euch, aus offizieller Ecke, gereicht, dass Ihr damit nichts zutun habt.

Es widerspricht aber vollkommen meiner Weltanschauung und meinen persönlichen Werten, eine Meinung zu unterdrücken, zu entfernen oder sonst wie zu behindern.


Etwas was ich nicht mit mir vereinbaren kann und aus diesem Grund, und dies teilte ich Vinz (Ansprechpartner seitens Tomorrow) auch so mit, ist meine Entscheidung endgĂĽltig.


Ich wünsche euch allen alles Gute hier, ich wünsche mir das die Idee der nachhaltigen Wirtschaft größere Kreise zieht und ich wünsche allen von Tomorrow erfolgreiche Jahre

Einen schönen Abend euch allen.

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Tomorrow hat das Hausrecht und hat den Hausmeister ĂĽbergangen -ihr gutes Recht.

Als ich Tobias’ Post sah, war mir recht klar, wohin das führen kann. Heutzutage ist Diskurs leider zunehmend unerwünscht, so dass sich alles und jeder schneller auf den Schlips getreten sieht als dass er die Facetten eines Themas zum Wohle der Diskussion verstanden hätte.

Aber Zensur ist, wenn auch eine nachvollziehbare ängstliche Überreaktion, kein demokratisches Mittel und in einer “Community” selten ein guter Begleiter, Tomorrow.

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Ich kann absolut nachvollziehen, Kretsche, dass man in diesem Fall auch anderer Meinung sein kann. Der Song war harmlos, die Band ist es nicht. Du sagst ja selbst an einer Stelle, dass du total verstehen kannst, dass wir nicht mit dieser Band in Verbindung gebracht werden wollen und schreibst dann später, dass du dir nicht sicher bist, ob man die Grenze wirklich schon hier ziehen muss.

Und du hast recht: Mit jeder Abgrenzung verliert man potentielle Kunden, die jenseits dieser Grenze stehen. Aber die DNA von Tomorrow ist anders als bei anderen Firmen gerade im Finanzbereich auch eine politische. Und gerade deshalb ziehen wir Grenzen, die andere Firmen zugunsten lukrativer Profite nicht ziehen.

Aber wenn wir die Grenze nicht bei einer Band ziehen, deren Sänger in einem seiner CD-Booklets den Hitlergruß zeigt, wann dann?

Nachdenklich macht mich daher der Eindruck, wir würden hier zensieren oder Dinge “unter den Teppich kehren”. Ich finde nicht, dass wir das tun. Wir haben ein Video aus unserem Forum gelöscht, dass nicht zu unseren Werten passt. Aber wir diskutieren hier darüber. Offen und auf Augenhöhe und in der Hoffnung, daran zu wachsen.

Zur Stellungnahme von Tobias nur so viel: Ich wĂĽrde mich freuen, wenn du mich morgen doch nochmal zurĂĽckrufst. :wink:

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@tobias und @Ron: es wäre wirklich wünschenswert, wenn ihr beide darüber nochmal redet bzw. telefoniert. Nicht auf schriftliche Art. Mir ist in letzter Zeit oft aufgefallen in beruflichen sowie in privaten Angelegenheiten, dass das Schreiben per WhatsApp, Forumposts oder auch E-Mail in bestimmten Angelegenheiten nicht weiterführt, sondern eher Dinge verkompliziert. Obwohl beide Seiten es gar nicht wollen, distanzieren sie sich durch ihr Geschreibe.

Ich bin noch nicht lange in der Community und müsste mich eigentlich eher zurück halten mit meiner Einschätzung, aber @tobias hat meiner Meinung nach bisher einen hervorragenden Job hier als Moderator gemacht. Und als ich seinen Post über die Band las, dachte ich nur: Alter damit hast du dir gerade keinen Gefallen getan, auch wenn du es nicht so meintest.

Es war völlig klar, dass damit was angestoßen wurde, was nicht mehr aufgehalten werden kann.

Er entschuldigte sich allerdings schnell, doch es war schon zu spät.

Bitte lasst es zu einem versöhnlichen Ende kommen und alle Beteiligten atmen einmal tief durch und REDEN miteinander. Nicht hier.

Und vielleicht bleibt @tobias der Community dennoch treu und wir verzeihen ihm, dass er hier ungewollt was ausgelöst hat, was er so nicht vorhatte.

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Das ist zwar nicht die Definition von Zensur (ihr filtert ja nicht vorher raus, was überhaupt gesagt werden darf, das wäre echte Zensur), aber das ist “a distinction without a difference”, also eine Unterscheidung ohne echten Unterschied.

Ich kannte diese Band nicht - nur dem Namen nach mal gehört. Kann sein, dass ich am Ende diese Entscheidung, den Inhalt komplett zu löschen, gut finde, vielleicht tendiere ich sogar jetzt schon dazu, das gut zu finden.

ABER: Wenn ihr entscheidet, was für Content hier erwünscht ist und was nicht, dann müsst ihr euch den Vorwurf gefallen lassen, dass der Diskurs eben nicht frei ist. Natürlich dürft ihr das, ihr solltet sogar eure Grenzen ziehen und damit zeigen, wofür ihr steht. Aber dann müsst ihr akzeptieren, dass man euch dieses Verhalten auch zum “Vorwurf” macht und dürft nicht sagen “wir machen das nicht”. Einfach sagen “das passt nicht zu unseren Werten” und gut ist, das ist ehrlich, das ist direkt und das ist ohne Geplänkel.

Als Moderator habe ich Tobias auch sehr geschätzt und würde ihn hier sofort wieder begrüßen - er muss nur wissen, was hier in der Community einen Platz hat und was nicht. Wenn Tomorrow Regeln hat, muss es diese Regeln auch kommunizieren, bevor sie durchgesetzt werden. Wenn nirgendwo steht, dass etwas verboten ist und ihr feststellt, dass das aber verboten sein sollte, dann müsst ihr erst kommunizieren und dann Konsequenzen ziehen. Erst löschen und dann reden (so, wie es Tobias dargestellt hat) ist bei Dingen, die nicht knallhart per Gesetz verboten sind, einfach die falsche Herangehensweise weil es sich anfühlt, als würdet ihr die Spielregeln während des Spiels ändern.

Ich habe schon häufiger die Kommunikation von Tomorrow kritisiert, das hier ist so ein Fall, wo ich mich mal wieder bestätigt sehe. Und die Tatsache, dass ihr viel zu tun habt, entschuldigt das null.

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Angenommen es gäbe jetzt eine Forumsregel: Bitte postet nichts von einer Band aus dem Genre Rechtsrock.

Die fragliche Band wird seit spätestens 2013 ausgesprochen kontrovers in den Medien besprochen. Da gab es eine breite öffentliche Debatte darum, mehrere Skandälchen im Rahmen der Echo-Preisverleihung, sogar ein Fachbuch, und dann einen ordentlichen Verriss ebenjenes Fachbuchs. Gehen wir davon aus, das Tobias das nicht auf dem Schirm hatte.

Das wäre doch genau gleich gelaufen: Wir hätten hier eine Debatte darum, ob das denn wirklich Rechtsrock sei, oder ob das in diesem Fall denn überhaupt relevant ist, denn dieses konkrete Lied würde ja gar keine kontroversen Themen ansprechen, und wie das alles mit der Meinungsfreiheit und demokratischen Debattenkultur vereinbar ist.

Das ist aber nicht der Knackpunkt an der Sache: Tomorrow hat verhindert, dass Inhalte einer Band, mit der sie nicht assoziiert werden wollen, auf der eigenen Plattform weiter verbreitet werden.

Habt ihr denn erwogen, dass Tomorrow versucht hat zu erklären, warum die Inhalte hier fehl am Platz waren? Und dass man einfach daran gescheitert ist, die eigene Perspektive und Haltung dazu zu vermitteln?

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Hey Ron, danke fĂĽr deine Reaktion. Du hast recht, ich war hier etwas unsauber. Was du tomorrow und die Distanz zu Frei.Wild angeht habe ich nichts hinzufĂĽgen. Der zweite Punkte bezog sich auf das, was hier im Forum abging.

Wie gesagt, ich habe eine Onkelz-Diskussion befürchtet. Die möchte ich nicht aufmachen und schon gar nicht führen, zumal die Beantwortung der Frage, wie glaubwürdig sich der Sänger oder die ganze Band vom Rechtsextremismus abgegrenzt haben, im Wesentlichen von den priors der Beurteilenden abhängen wird.

Noch ein, zwei Punkte zum Verlust von Kunden. Hier ging es mir wirklich im weiteren Sinne um die “Umweltbewegung”. Das wäre an dieser Stelle aber off-topic, bei Interesse würde ich meinen Punkt in einem neuen Thread ausführen.

Ich hoffe nur wirklich, dass ihr nicht arg “woke” werdet und eure Debit-Karte zu einem umfassenden “Gesinnungsausweis” wird. Es würde mich auch freuen, wenn ich mit meinen Ausführungen zu “in der Nähe von” Haare gespalten habe und du an dieser Stelle ähnlich ungenau formuliert hast wie ich an oben angesprochener Stelle in meinem Post.

Beim Rest schließe ich mich @tinuthir an. Vielleicht solltet ihr überlegen, das Forum auf eure Produkt selbst und direkte Umweltthemen/Nachhaltigkeit zu beschränken. Sowas würde ich begrüßen.

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Genau das, so verstehe ich den Kommentar von Tobias weiter oben, ist nicht passiert. Der Beitrag wurde gelöscht, kommentarlos. Sorum geht es einfach nicht - zumindest nicht, ohne sich vorwerfen lassen zu müssen, dass das ein problematischer Vorgang ist.

Ich bin mir sicher, dass es möglich ist, mit Tobias auf der Ebene von “nichts gegen dich persönlich, aber die Band ist hier nicht willkommen [insert reasons here]” hätte reden können. Hier im Forum kreucht und fleucht so manches Mitglied, das selbst bei so einer Vorgehensweise vermutlich total ausflippen würde, aber Tobias? Nein. Und darauf läuft es für mich hinaus: Es ist ja eine Einzelfallentscheidung. Genau wie du sagst:

Letztlich entscheidet Tomorrow, was hier OK ist und was nicht. Damit bin ich auch einverstanden, finde ich gut so! Aber wenn man fĂĽr jeden Inhalt den Einzelfall betrachtet, weil es immer Diskussionspotenzial gibt, kann (und sollte) man auch auf das Individuum RĂĽcksicht nehmen, das den Beitrag gepostet hat. Das Individuum hat hier aber augenscheinlich keine Rolle gespielt und das ist nunmal problematisch.

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Nur um das nochmal richtig zu stellen. Wir haben zuerst unter dem Beitrag kommentiert und unsere Haltung dazu erklärt und dann den Thread geschlossen. Die Löschung des Videos erfolgte erst später. Wir sind außerdem natürlich direkt mit Tobias in Kontakt getreten und versuchen nach wie vor, mit ihm in Kontakt zu bleiben.

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Ich sehe das differenzierter.

Hätte ich einen Inhalt geteilt, und hätte der Communitybetreiber diesen gelöscht, und wir wären im Nachhinein ins Gespräch darüber gekommen, warum die Löschung erfolgte, habe ich zwei Optionen: Ich kann versuchen, die Entscheidung nachzuvollziehen („Ah, okay, sorry, ich wusste nicht, dass die Band diesen Hintergrund hat“), oder weiter auf meinem Standpunkt beharren, der in dem Diskussionssthread schon anklang: Der Kontext spielt für mich keine Rolle („egal wie man zu der Band steht“), ich blicke mit der Lupe nur auf ein konkretes Detail („Ich will hier nur diesen einen gesellschaftskritischen Songtext mit euch diskutieren – und das muss im Sinne der Diskussionskultur und Meinungsfreiheit erlaubt sein“ – ich habe paraphrasiert).

Wenn ich den Moderationseingriff von Seiten Tomorrows jetzt persönlich nehme, verteidige ich vehement meinen Standpunkt. Wenn ich aber an der Sache entlang die gesamte Lage beurteile, komme ich zum Schluss, dass die Löschung des Posts gerechtfertigt ist: vorher, nachher, mittendrin.

Wäre ich Tomorrow, hätte ich den Post gelöscht, aber gleichzeitig Tobias geschrieben. Wie’s genau gelaufen ist, weiß ich wirklich nicht. Wie Phil schrieb wäre ein persönlicher Kontakt der Konfliktparteien das Beste.

Denn seinen wir mal ehrlich, wir spekulieren hier nur und reimen uns die Dinge zwischen den Zeilen zusammen. Man kann an den schriftlichen Äußerungen die Beweggründe und Emotionen der Schreiber und Adressaten halt auch nicht ablesen. Denn es klingt schon auch an, dass Tomorrow das Gespräch gesucht hat.

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Darum war löschen vermutlich keine gute Idee :frowning_face: vielleicht wäre es sinnvoller, den problematischen Content “wegzubearbeiten”, um genau diese Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Denn

Frank hat Recht.

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Da ich die Diskussion in besagtem Thread eröffnet habe, möchte ich hier auch nochmal kurz Stellung beziehen. Tobias hat diesen Link geposted und ich sah mich in der Pflicht dazu etwas zu sagen und das Tomorrow Team direkt zu kontaktieren. Man kann Musik nicht unabhängig vom Interpreten beurteilen, jede extrem gesinnte Band hat auch ein paar moderate Lieder. Trotzdem finde ich die Verbreitung dieses Contents höchst bedenklich. Wäre ich in irgend einem Reddit/Facebook Post auf so etwas gestoßen, hätte ich vermutlich gedacht “ach ja, jeder hat andere Ansichten, ich mische mich dort nicht ein”. In diesem Forum oder generell im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit - die im weitesten Sinne auch auf Nächstenliebe fußt und dadurch auch nicht von antirassistischem Gedankengut zu trennen ist - hat ein solcher Content meiner Meinung nach jedoch null Daseinsberechtigung. Ich habe es als meine Pflicht gesehen da gegenzusteuern und den Beitrag zu melden.

Zu der Reaktion seitens Tomorrow; Die Einstellung des Teams zu dem Thema habe ich mir erhofft und hätte es als sehr großes Problem gesehen, wenn sie in diesem Fall nicht sofort Maßnahmen eingeleitet hätten. Die Art und Weise der Reaktion ist diskutabel aber nachvollziehbar.

Es wurde - wie bereits erwähnt - durchaus zunächst Stellung genommen bzw. von @Frnk mitdiskutiert, bevor das Thema gelöscht wurde.
Von einer rigorosen Zensur kann nicht gesprochen werden, da wir hier in diesem Thread nun offen darüber diskutieren und dies auch vom Tomorrow Team gesehen und unterstützt wird. Offensichtlich ist dies der erste Fall dieser Art und das Team muss dort noch eine Strategie entwickeln. Mir wurde seitens des Teams zugetragen, dass mit einer vorab-Prüfung in solchen Fällen in Zukunft vor der Entstehung ähnlicher Themen vorgebeugt werden soll.
Wie mit allen Themen rund um dieses Startup müssen zunächst Strukturen entwickelt werden und das braucht logischerweise ein bisschen Zeit und Erfahrung.

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Stimme dir da hundertprozentig zu.

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Frei.Wild Tobias wirkt auf mich wie ein Bild-Framing (Florida-Rolf), daher wĂĽrde mich freuen, wenn ihr noch das Thema des Threas anpassen wĂĽrdet :slight_smile: