âš  solarisBank Wartungsarbeiten am 05.09.2020

Solaris wird morgen Wartungsarbeiten durchführen. Die geplante Dauer beträgt 2 Stunden (14-16 Uhr). Einschränkungen laut Solaris: „During this maintenance window, all endpoints will be expecting a longer response time or timeout.“ (Quelle: https://status.solarisbank.de/incidents/qx80z5dvkxrx)

Wir erwarten Verzögerungen bei Buchungen. Der Login sollte möglich bleiben. Welche Schnittstellen genau ausfallen werden, ist leider noch nicht ganz klar. In Anlehnung an vergangene Wartungsarbeiten betrifft das allerdings meist eher unbedeutsame Schnittstellen (z.B. Identifizierung).

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Werde ich nie raffen. Warum werden Wartungsarbeiten nicht, wie bei jeder größeren Websites oder jedem größeren Service, Nachts ausgeführt, wo die Services wenig genutzt werden? Warum am SAMSTAG, wo ich die App brauche, meine Einkäufe erledige und so weiter.

Ăśberhaupt frage ich mich, was Solaris da immer macht. Meine Sparkasse oder die Commerzbank sind nicht jede Woche oder alle zwei Wochen down und nicht mehr erreichbar.

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Ich hab das auch schonmal irgendwo geschrieben, die Antwort darauf war soweit ich mich erinnern kann so ungefähr „alle Banken machen Wartungen, nur bei Tomorrow bekommt man es halt wegen der Infos dazu mit“.
Dem stimme ich aber nach wie vor nur begrenzt zu. Bei meiner letzten Neobank hab ich in vielen Jahren kein einziges Mal erlebt, dass ich mich nicht einloggen kann, Buchungen nicht sofort angezeigt werden o.ä.
Und ich glaube nicht, dass die das einfach so selten gemacht haben - sondern eben so, dass der normale Nutzer es quasi nie mitbekommen hat…

NatĂĽrlich machen alle Websites, Banken und Cloud Services Wartungen. Aber alle schaffen es so, dass du umgeleitet wirst, nur bestimmte Servergruppen nach und nach Updates bekommen oder die Systeme durch Lastverteilung dauerhaft aktiv bleiben.

Hab ich noch nie erlebt, dass ein wichtiger Services einfach offline geht und sagt… komm später wieder. Gerade Banking nicht.

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Die eigene Wahrnehmung ist halt dann auch nur bedingt ein Abbild der Realität. Und wenn du im Bekanntenkreis jemanden hast, der bei der Apobank ist – immerhin nach der Bilanzsumme die größte deutsche genossenschaftliche Bank – dann ist das ein Beispiel dafür, wie IT-Migration, Update und Wartung bei einer Bank mit fast einer halben Million Kunden mal so richtig in die Hose geht.

Finanz-Szene dokumentiert Störungen ganz gut:
https://finanz-szene.de/?s=Störung

Apobank ist aber halt schon auch ein Extrembeispiel - und das auch nur während einem Komplettumzug des Kernbankensystems. Gut, so wie ich es verstehe passiert bei Solaris auch so einiges am Fundament im Moment aber ich bin gespannt, ob sich das nach erfolgter Migration auf die „neuen“ Systeme ändert…
Eigene Wahrnehmung hin und her, ich hab bei Tomorrow jetzt in wenigen Monaten schon unzählige Wartungen und Ausfälle mitbekommen, in vielen Jahren bei anderen Neobanken noch keine Einzige (oder sie waren so selten, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann). Da müsste ich schon echt bei Tomorrow viel Pech und bei den anderen extrem viel Glück gehabt haben…

Klar ist die Apobank ein Extrembeispiel. Aber: Die Haspa hat als größte deutsche Sparkasse den Umzug auf ein anderes Kernbankensystem übers verlängerte Wochenende an drei Tagen viel reibungsloser über die Bühne gebracht. Natürlich war der Service während dieser drei Tage auch eingeschränkt, auch da funktionierten die Geldautomaten, Onlinebanking und Karten dann halt mal für ein paar Tage nicht.

Die Berichterstattung zum generellen Thema Störungen bei Banken von Finanz-Szene zeigt aber eben auch eines: Vieles, auf das man aus dem Bauch heraus mit „das geht mal garnicht“ reagiert, kommt in der Realität halt trotzdem vor. Und das durch die Bank bei etablierten Playern wie DKB, Comdirect/Commerzbank, Sparkasse … darunter krasse Fälle, bei denen Onlinebanking- und Depotzugänge über Tage nicht erreichbar sind (DKB), Kunden die Daten anderer Kunden angezeigt bekommen (Commerzbank) oder das Gehalt mehrere Tage im Nirvana hängt, bis es gebucht wird (Sparkasse, bzw. hier eine Landesbank, an der mehrere Sparkassen hängen).

Hmm. Ja, vielleicht hast du da recht. Aber ich denke es gibt immer noch einen Unterschied zwischen „da ist was schiefgegangen“ oder von mir aus sogar so etwas wie ein Kernbankensystemumzug. Da hab ich Verständnis.
Aber Solaris plant ja, alle Wartungen zu Zeiten durchzufĂĽhren, in der sicherlich einige Kunden Zugriff auf die Dienste wollen.
Mir geht es trotzdem wie @LKDWU:

Naja aber gut. Bei meiner alten Genossenschaftsbank wurde ja bei Zahlungen auch alles verzögert angezeigt. Und bei Tomorrow ist es meistens sofort, wenn eben nicht gerade gewartet wird. Eigentlich ja gut. (Auch wenn da eben noch Luft nach oben ist, zumindest in den Fällen, wo man es in der Hand hat.)
Und die ständigen Banner in der App. Naja, damit muss man wohl leben. Denn wenn ich Echtzeit erwarte aber zwischendurch mal wieder nicht bekomme, dann muss man ja wissen, woran es liegt…

Ist vielleicht auch ein Nebeneffekt der Transparenz. Wenn ein Fehler bemerkt wird, profitiert man doch davon, dass er so schnell als möglich behoben wird. Ich nehme jetzt mal an, dass die Solarisbank kritische Systeme nur dann offline nimmt, wenn die Probleme derart sind, dass sie eben wirklich zeitnah adressiert werden müssen. „Geplant“ heißt ja nicht immer, dass man sich die Dringlichkeit aussucht.

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