Umlaute bei √úberweisungen

Hello zusammen :wave:

Ich habe gestern eine Überweisung getätigt, wo der Verwendungszweck einen Umlaut enthielt. Den habe ich ganz normal eingetippt und die App hat das auch akzeptiert :eyes: bei meiner aktuellen Bank ist es so, dass Umlaute (und andere Sonderzeichen) automatisch umgewandelt werden (z.B. ö=oe, ß=ss, &=+ und so weiter). Ich ging immer davon aus, dass das daran liegt, dass bei SEPA-Überweisungen solche Zeichen nicht zulässig sind. Jetzt bin ich neugierig:

  1. Was bekommen die Empfänger:innen angezeigt, wenn ich einen Umlaut oder ein Sonderzeichen schicke?
  2. Gibt es Zeichen, die in gewissen Feldern bei der √úberweisung verboten sind? Wenn ja, welche? Gibt es da eine √úbersicht dr√ľber? Und legt das jede Bank selber fest oder gibt es da Vorgaben, die europaweit gelten?

Danke schonmal :slight_smile: bleibt gesund, bleibt zuhause und wascht gr√ľndlich die H√§nde!

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Soweit ich das jetzt weiß, legt die erlaubten Zeichen jede Bank selber fest. Das hängt auch von der Kernbanksystem-Solution ab, welche die jeweilige Bank nutzt. Bei eingehenden Transaktionen zeigen wir Umlaut in der App an. Das System der solarisBank kann allerdings keine Umlaute oder Sonderzeichen ausgehend verarbeiten. Die werden alle automatisch geändert (ä-> ae).

Aber: Der Name spielt bei Überweisungen heute gar keine große Rolle mehr. Christian kann zum beispiel auch einfach als Chris geschrieben werden, solange die IBAN korrekt ist.

Verstanden, aber f√ľr Verwendungszwecke gilt im Grunde dasselbe.

Stimmt, aber das stellte in der Vergangenheit bei mir bislang auch kein Problem dar. Manche machen aus √ú einfach U, andere UE, aber ich habe in den letzten 5 Jahren Fintech-Experimente keinen Fall erlebt, wo ein Empf√§nger wegen dieses Falls Probleme beim Zuordnen von Zahlungen hatte. Ich habe sogar eine Kreditkarte auf der mein Umlautname als Karteninhaber steht. Ich habe daraufhin die Bank gefragt, was ich denn bei internationalen Webseiten als Karteninhaber eingeben soll, damit die Zahlung nicht abgelegt wird. Die meinten, das ist wurst. U, UE, √ú, das wird alles korrekt verarbeitet. Und in der Tat hatte ich bislang keinen einzigen Fall einer Ablehnung. Ich ignoriere das Thema einfach, und das klappt f√ľr mich gut.

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Mich hat nur gewundert, dass meine aktuelle Bank konsequent alle Sonderzeichen rausschmeißt und die Anpassungen erzwingt :man_shrugging:

Bei mir ist es z.B. so, dass meine Geschäftskontobank Umlaute zulässt, sie bei meiner Privatkontenbank dann einfach nicht erscheinen. Aus Ü wird z.B. U. Aber stört mich auch nicht.

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St√∂ren tut es mich auch nicht. Ging hier mehr um die Hintergr√ľnde.