Gemeinschaftskonto?


#1

Liebes Tomorrow-Team,

meine Frau und ich w√ľnschen uns seit geraumer Zeit eine nachhaltige, aber auch moderne Bank mit brauchbarer App und Apple Pay. Euer Projekt sieht mir ganz danach aus.

Nun ist es so, dass eine Kollegin meiner Frau sehr fr√ľh ihren Mann verloren hat und ihr nach Sperrung des Kontos lediglich ihr eigenes, √ľberschaubares Guthaben verblieb, um daraus die laufenden Kosten sowie die Bestattung zu begleichen. Dieser Vorfall sch√ľrte gewisse √Ąngste.

Wird es bei euch möglich sein, ein Gemeinschaftskonto einzurichten?

Herzliche Gr√ľ√üe


#2

Soweit ich mitgelesen hab, ist das (noch) nicht möglich.


#3

Hey @Robert,

ein Gemeinschaftskonto steht auf der Agenda. Soweit ich das in Erinnerung habe auch recht weit oben :slight_smile:


#4

Super, vielen Dank euch beiden! Dann halte ich meine Ohren weiter offen :slightly_smiling_face:.


#5

Moin @Robert,

Du kannst auch jederzeit in unserem Maschinenraum nachschauen was auf dem Plan steht :slight_smile:


#6

Wow! Da ist ja allerhand in Arbeit! Habe vieles gefunden im Maschinenraum, nur nicht Scotty… :wink:


#7

@Robert

Wer oder was ist Scotty?


#8

Montgomery ‚ÄěScotty‚Äú Scott ist der Herrscher des Maschinenraums auf der USS Enterprise‚Ķ Ich sehe Parallelen im Vergleich USS Enterprise / Apollo 20 mit tomorrow / unserer derzeitigen Hausbank.


#9

OK. Ich nicht. Ich hasse Star Dreck. :smiley:


#10

Super w√§re es, wenn es Unterkonten geben w√ľrde, die sich mit anderen Personen teilen lassen k√∂nnten.


#11

Ich hab die App auf meinem Handy und dem meiner Frau installiert. Solange wir uns das Passwort teilen k√∂nnen wir beide auf das Konto zugreifen. So hat man schonmal ein halbes Gemeinschaftskonto. Nur √úberweisungen machen klappt nat√ľrlich nicht ganz, weil die TANS immer nur auf mein Handy geschickt werden.
Wenn man zwei Handynummern hinterlegen könnte, wäre ein Gemeinschaftskonto schnell möglich.


#12

Na, ich m√∂chte nicht wissen, was die Bankenaufsicht zu so einer Konstruktion sagen w√ľrde. Es hat ja auch regulatorische Gr√ľnde, dass bei Gemeinschafskonten f√ľr alle Nutzer die gleichen Anforderungen an eine Identit√§tsfeststellung gelten.

(Das Teilen des Kontopassports ist ggf. auch nicht ganz unproblematisch, siehe AGBs von Tomorrow.)


#13

Berechtigter Einwand. Ein echtes Gemeinschaftskonto mit eigener Identifikation von jedem Partner wäre daher tatsächlich wesentlich besser.


#14

Starling (UK) und Simple (US) haben das mit dem Gemeinschaftskonto meines Erachtens gut gelöst. Bunq (NL) eigentlich auch, aber der Ansatz ist mir fast schon ein bisschen zu nerdig.


#15

Wie sieht denn ein Gemeinschaftskonto aus? W√§re das ein Unterkonto meines bestehenden Tomorrow-Kontos? Meine Freundin und ich sind sehr an einem Gemeinschaftskonto interessiert. Dies ist momentan der einzige Grund nicht komplett umzuziehen, da wir f√ľr den Moment mein jetziges Konto gemeinsam nutzen.

Und ist etwas √ľber den Zeitrahmen einer Einf√ľhrung bekannt?


#16

Moin @LeonL,

Wir können dir noch keinen Zeitpunkt nenne. Teilweise hängt das auch von unserem Partner Solaris ab. Als Feature haben wir das hinter A und G Pay sehr weit oben auf der Liste :slight_smile:


#17

Wie w√§re es denn mit einer ‚Äúmodernen‚ÄĚ Variante als einem klassischen Gemeinschaftskonto?

Man k√∂nnte sein Konto einfach mit einem weiteren Konto gegenseitig ‚Äúverbinden‚ÄĚ.

Pro Buchung gibt es einen Button ‚ÄúBuchung teilen‚ÄĚ : dann wird diese halbiert (oder sogar konfigurierbar mit Schieberegler default 50%) angezeigt und beim verbunden Account dann ebenso.
Optional f√ľr Tandemfahrer gern auch ‚Äúalles automatisch teilen‚ÄĚ. :wink:

Verbundene Accounts kann man nat√ľrlich auch einfach trennen und neu verkn√ľpfen. :sweat_smile::broken_heart:


#18

Ich habe vor Jahren mal einen Flow gestaltet, wie man ein Gemeinschaftskonto auf App-Ebene realisieren kann.

Neben der UX ist das auch regulatorische nicht trivial: ein ‚Äúechtes‚ÄĚ Gemeinschaftskonto zeichnet sich ja dadurch aus, dass mehr als eine Person verf√ľgungsberechtigt ist. In dem oben verlinken Vorschlag gibt es also ein echtes Gemeinschaftskonto f√ľr das zwei Personen verf√ľgungsberechtigt sind, aber es gibt keine extra Karte daf√ľr. Ums√§tze werden, nachdem sie √ľber das Hauptkonto einer Person autorisiert wurden, aufs Gemeinschaftskonto verschoben.

Dass das Gemeinschaftskonto eine eigene Transaktionsliste hat, finde ich nach wie vor sinnvoll. Das ermöglicht separates Haushaltsbuch, Budgets, usw.

Allerdings denke ich inzwischen auch, dass das ‚Äúklassische‚ÄĚ Verfahren auch keine schlechte UX bietet. Separate Karte, am besten unterschiedliches Design, ist im Alltag auch praktisch. Oder man k√∂nnte, √§hnlich wie bei Curve, die Tomorrow-Karte zus√§tzlich zu dem im Link beschriebenen Modus, auch tempor√§r dem Gemeinschaftskonto zuordnen. Bei Bunq ist die Kartenzuordnung meines Wissens auch flexibel?


#19

Ich habe hier noch eine alternative Idee f√ľr Gruppenausgaben:

Ich f√§nde eine Integration der Funktionen von Apps wie ‚ÄúSettle Up‚ÄĚ gut. Nicht nur Gemeinschaftskonten, sondern f√ľrs Tracking aller m√∂glicher Gruppenausgaben. Wichtig f√ľr mich w√§re, dass die Software Fremdw√§hrungen beherrscht und das in der App, z. B. auf Basis des Google-Kurses auf die Basisw√§hrung EUR umrechnet. Man sollte hier ich Ausgaben eintragen k√∂nnen, die nicht mit der Karte erfolgen (weil z.B. bar im Urlaub).

Der Ausgleich kann dann √ľber eine interne P2P-Zahlung erfolgen, perspektivisch am besten auf Basis einen europaweiten P2P-Services. Dazu werkelt das European Payment Council gerade an einem SEPA proxy lookup service. Zeit wird‚Äôs.


#20

Also eigentlich w√ľrde es ja als Einstieg schon reichen, wenn man eine zweite Karte bekommen k√∂nnte, so dass beide Partner damit einkaufen gehen k√∂nnen.
Wenn dann irgendwann die App soweit ist, dass beide sie bedienen k√∂nnen, w√§re das nat√ľrlich toll, aber f√ľrs erste w√ľrde es ja reichen, wenn einer das Konto verwaltet aber beide das Geld ausgeben k√∂nnen.