Österreich Geld abheben

Liebe tomorrow Community,

Ich hab nun schon länger gesucht aber leider nicht gefunden.
Gibt es einen einfachen Weg wie ich bei Bankomaten unterscheiden kann ob das abheben von Geld was kostet? (Ohne hinzugehen?)

Habe ein Zero Konto.
C

Bein Tomorrow Zero, fallen seitens Tomorrow egal an welchem Automaten keine Kosten an. Im nicht-EU-Ausland erheben teilweise aber die Automatenbetreiber extra Kosten, was man aber erst dort rausfindet. In Österreich ist mir das aber noch nie aufgefallen.
Sollte also kostenlos sein:)

Irgendwas mach ich offensichtlich falsch.
Ich zahle immer 2,90.
Salzburg evtl ein blödes Terrain?

Ich wüsste nicht, wie man Automatengebühren aus der Ferne recherchieren kann. Fakt ist, dass du seitens Tomorrow keinerlei Gebühren zahlst, wenn du an einem Automaten mit Visa-Symbol Geld abhebst.

Welche Banken hast du schon probiert? Versuch es mal bei Erste Bank, Sparkasse, Volksbank oder UniCredit.

Na na na, könnte doch jemand hier bereits Erfahrungen mit kostenfreien ATM in Österreich gemacht haben.

Versucht: Geldautomat In Einkaufsstraße ohne Bank, Österreichische Nationalbank.

Danke für den Tipp. Ich werde mal Uni,…. Versuchen.

Da hast du natürlich recht. Ich meinte damit, dass es vermutlich keine Listen oder ähnliches im Netz gibt.

Das hängt leider überhaupt nicht mit den Banken, sondern den Filialen zusammen. Bei manchen Sparkassen muss man zahlen, bei anderen nicht. Aber du wirst eigentlich immer gefragt, ob du das Geld mit der Gebühr trotzdem abheben möchtest. Blöd, aber ich kann kein System erkennen.

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Sodala getestet:

Unicredit 2€
Hypo vereinsbank 4€
Bawag psk 0€
Sparkasse 4,95€



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Hi @christian.b ,

ich hatte tatsächlich genau zu diesem Thema kürzlich mit @aidanic gesprochen, weil wir doch immer wieder Meldungen von Kundinnen bekommen, die dieses Problem bemängeln. Wir schreiben ja, dass Abhebungen mit der Karte grundsätzlich kostenlos sind. Folgende Erkenntnisse konnte ich aus meinem Austausch mit Aidanic ziehen:

  • Das Problem liegt hier vermutlich in der BIN (Bank Identification Number). Das sind die ersten 6 Zahlen der Kreditkartennummer. Ein teil dieser Zahlen legt die Herkunft der ausgebenden Bank fest. Banken, die in mehreren Ländern Präsenzen pflegen und auch dort jeweils reguliert werden, können verschiedene BINs besitzen, die angepasst für das jeweilige Land sind. Die Partnerin von Tomorrow, Solarisbank AG, hat derzeit nur Präsenzen in Deutschland (und inzwischen auch Frankreich, soweit mir bekannt). Für Österreich könnte also aktuell keine Anpassung der BIN stattfinden.
  • Die Automatenbetreiberinnen sind in den meisten Fällen nicht die Banken selbst, deren Logo auf den Automaten steht, sondern bspw. Euronet. Diese legen dann auch die Gebühren für die Abhebungen fest und, in Absprache mit den jeweiligen Partnerinnen, erlauben meist eine kostenlose Abhebung für heimische Banken (identifiziert über die oben genannten BIN). Das ist wohl besonders in Österreich so typisch. In anderen europäischen Ländern erfolgt so eine Diskriminierung meiner Erfahrung nach wesentlich seltener, kommt aber auch hin und wieder vor.

Unter Strich gilt also: Wir haben hier aktuell leider keinen Einfluss darauf. Das beste, was unsere Kundinnen tun können, ist immer darauf zu achten, ob ein Automat Gebühren verlangt, oder nicht.

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@Vinz Danke für Deine Antwort.
Leider ist die BIN nicht unbedingt das Kriterium. Seit 2020 fallen z.B. bei der Sparkarsse an Münchner Flughafen für sämtliche VISA- oder Mastercards Abhebegebühren an. Dort kann man nur mit Girocards der Sparkassen kostenfrei abheben.

@DMarc korrekt. Die BIN ist ein mögliches Kriterium, nicht aber grundsätzlich DAS Kriterium. Ich schätze am Flughafen kann sich der/die Automatenbetreiberin erlauben ordentlich hinzulangen.

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Hier meine Sparkasse vor Ort unterscheidet zwischen innländischen und ausländischen Karten. Karten von (konkurrierenden) inländischen Anbietern werden mit einer Gebühr bedacht, ausländische Karten nicht. Das läuft dann natürlich ebenfalls über die BIN.

Bitte dann nicht mit „Weltweit kostenlos Geld abheben“ werben. In Österreich funktioniert’s ja offenbar bei kaum einer Bank gratis.

Ist v.a. für Zero-Nutzer*innen in Österreich ziemlich nervig.

Na sei doch froh, dass Tomorrow nichts verlangt. Sonst würdest du doppelt zahlen, einmal eine Gebühr von Tomorrow und die zusätzliche des Automatenbetreibers. Da freut man sich als Zerokunde dann doch, dass man unterm Strich günstiger wegkommt als ein Sparkassenkunde. Die Einschränkung Drittanbietergebühr gilt ja für alle Karten, die weltweit kostenloses Bargeld ermöglichen, nicht garantieren.

@Frank Ganz so salop würde ich das nicht sagen. Immerhin gibt es noch ein oder zwei Anbieter (wenn auch nicht offiziell), die die Gebühren auf Anfrage erstatten.
Glaube so ein Entgegenkommen gibt es bei Tomorrow nicht

Ich kenne ehrlich gesagt keinen Anbieter mehr, der aktuell Automatenbetreiberentgelte erstattet. Alle, die ich auf dem Schirm hatte, haben das eingestellt. (Und einen, der das bei Debitkarten angeboten hat, fällt mir garnicht ein.)

Daher hatte ich auch in Klammern geschrieben „wenn auch nicht offiziell“
Ich hatte die Santander 1Plus VISA. Bei dieser war es lange Zeit aktiv im Angebot. Selbst als es aus den Bedinungen genommen wurde, haben es die Kunden bei freundlichem Nachfragen noch bekommen.
Auch Freunde von mir, die die Karte erst nach der Änderung der Bedingungen abgeschlossen haben.
Insgesamt finde ich das ein tolles Entgegenkommen.

Okay. Ein Anbieter. Nicht offiziell. Und wir werden nicht rausbekommen, in welchem Umfang das Santander aktuell macht. (Und es ist keine Debitkarte sondern eine Kreditkarte, anders Geschäftsmodell mit Zinserträgen.)

Also wenn jetzt morgen die Verbraucherzentrale alle Banken mit ähnliche Werbeaussagen zur Unterlassung verdonnert — meinetwegen. Ich verstehe schon die Logik dahinter. Allerdings bin ich ganz allgemein der Ansicht, dass die Energie besser in Verbraucherinformation investiert wäre.

Ich bin da jetzt auch ein bisschen egoistisch, ich finde nicht, dass wir anderen Kund:innen solche Drittanbietergebühren mitfinanzieren sollten. Und das sage ich als regelmäßiger Automatenbetreiberentgeltzahler.