[HEUTE] Persönliche CO2 Bilanz

Wir arbeiten an einer Funktion, mit deren Hilfe wir Euch aufzeigen können, welchen Fußabdruck Ihr mit Eurem Konsumverhalten hinterlasst:

  • Welche Auswirkungen hat mein Reiseverhalten?
  • Was bewirkt mein täglicher Restaurant-Besuch?
  • usw.

Wir greifen dabei auf den Algorithmus einer finnischen Bank zurĂĽck, die hier groĂźe Pionierarbeit geleistet hat.

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Ganz dem Undercover-Whistleblower-Style nach gibt es jetzt hier einen kleinen Grafik-Hinweis zum Thema CO2-Offsetting

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Gibts schon Infos, ob und wann es in die nächste Beta kommt? :slight_smile:

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Offsetting steht ganz oben auf der To-Do-Liste, deswegen noch ein klein bisschen Geduld.
Anfang 2020 ist angepeilt, genaues Datum kann ich dir allerdings nicht geben :wink: Lange warten ist es auf jeden Fall nicht mehr :slight_smile:

Coole Sache! Danke, finde ich gut

wie wird denn der CO2-AusstoĂź berechnet (also mal von dem Algorithmus der finnischen Bank abgesehen :see_no_evil:)

Also ich versuch es mal:

Jeder Mensch in Deutschland verursacht durchschnittlich 8,6 Tonnen CO2-AusstoĂź (Lt. Statistik des Umweltbundesamtes).
Das wäre der Durchschnitt…
Durch eine hauptsächliche Nutzung des Kontos wird dann durch den finnischen Algorithmus die persönliche Klimabilanz berechnet.

Wenn du z.B. fliegst und den Flug per Tomorrow-VISA buchst dann wird bei der Buchung selbst ein kleines Fenster angezeigt:



(Bei dem Screen bitte beachten, dass es ein Konzept ist und die endgĂĽltige Darstellung sich natĂĽrlich davon unterscheiden kann.)


Nun ist man natürlich ein bisschen zur Mitarbeit angehalten, dann sonst würde die Berechnung keinen Sinn ergeben. Deine Angaben selbst sind aber freiwillig, helfen allerdings natürlich bei der Berechnung der persönlichen CO2-Berechnung.
Werte wie z.B. die durch ein Spotify-Abonnement sind aus öffentlich zugänglichen Berechnungen, denn auch die Tomorrow-Website und das Community-Forum stößt durch den Betrieb auf Servern CO2 aus.

Bei der Berechnung einzelner Transaktionen arbeiten wir dann mit deinem persönlichen Profil, also was du festlegst, dazu gehören zum Beispiel:

  • Mobilität, wie bewegst du dich?
  • Wieviel Fleisch isst du?
  • …

Und zum Schluss gibt es dann noch bei jeder Transaktion mit der Tomorrow-VISA MCCs (Merchant-Category-Codes), die ordnen/ klassifizieren bei der Transaktion die bereitgestellten Waren und Dienstleistungen und lassen so eine CO2-Berechnung zu. Zum Beispiel steht der MCC “3008” für die Lufthansa.

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Persönlich muss ich ganz klar sagen, die Umsetzung ist verdammt schwierig. Zwar erleichtern MCCs die Umsetzung, wenn ich aber beispielsweise tanken bin und mit der VISA 70 Euro bezahle, wovon 50 Euro der Tank selbst ist, wobei sich da die CO2 Bilanz zwischen Benzin, Diesel und Co., dem verwendeten Auto unterscheidet u.s.w., man davon 10 Euro für Zigaretten genutzt hat, 3 Euro für ein Kaffe (gibt auch da Unterschiede bzgl. CO Bilanz), 5 Euro für ein Brötchen mit Käse und dann 2 Euro für ein Snickers bezahlt wird…
Das CO2-Offsetting kann da nur ungefähre Werte geben, kommuniziert aber knallhart und wie ein Spiegel die CO2-Bilanz.

Meiner Meinung nach müsste sich massiv etwas an der Kategorisierung der Zahlung und dem Haushaltsbuch im Laufe der Zeit ändern.
Wenn bei einer Zahlung bei Aldi der MCC verwendet wird, weiĂź man ja trotzdem nicht wieviel dafĂĽr fĂĽr Lebensmittel, wieviel fĂĽr Haushalts- und Drogerie-Artikel und Co. verwendet wurden.

Schlussendlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung mit viel Potenzial aber auch viel verbundener Arbeit.
Die Mischung aus durchschnittlicher CO2-Bilanz pro Person und und das persönliche Konsumverhalten durch Berechnung kommen dem aber bestimmt schon nahe.

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Hä? Wo hast du den Screenshot her? Bei der aktuellen Beta schaut das nicht so aus. :thinking:

Wahrscheinlich aus der Alpha… :wink:

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Ist noch nicht in der Beta , ist ein Konzept-Screenshot aus gaaaaanz geheimen Quellen :stuck_out_tongue:

Danke Tobias für die super Erklärung! klingt aber wirklich mega kompliziert um den CO2-Ausstoß ordentlich bzw. genau zu berechnen. wahrscheinlich kann das dann nur auf Schätzungen zurück geführt werden. das kann man dann ja als Annäherungswerte verwenden.

Spannender Ansatz. Gerade bei Diensten wie Spotify, Netflix, etc. lässt sich gut auch mit öffentlich verfügbaren Zahlen arbeiten. Dass das ganze immer nur näherungsweise funktionieren kann ist mir klar. Wenn da mit den Finnen kooperiert wird, statt alles selbst zu erfinden, ist das sicher eine gute Sache.

Hier wird ganz gut erklärt, wie Åland Index an die Sache rangeht: